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Eine Versuchsfahrt mit einer seltenen Lokomotive hat am Mittwoch das Interesse von Eisenbahnfans geweckt. Hinter der grenzüberschreitenden Fahrt steckt ein tschechischer Großbetrieb.
Eine echte Rarität hat am Mittwoch Eisenbahnfans im Erzgebirge begeistert. Ein mit einer seltenen Lokomotive bespannter Güterzug machte sich auf dem Weg von Chemnitz ins Sehmatal. Eine als „Super-Ludmilla“ bezeichnete 4000 PS starke Dieselmaschine russischer Bauart zog 15 vierachsige Waggons bis nach Cranzahl. Dort erfolgte der Maschinenwechsel für die Weiterfahrt Richtung Lovosice in Tschechien. Zwei Kocour-Loks, Kosename Kater wegen ihres schnurrenden Fahrgeräusches, wurden vorgespannt. Initiator der Testfahrt ohne Beladung war ein tschechischer Düngemittelproduzent, der angesichts von Bauarbeiten an der Elbtrasse bei der Materialversorgung gewappnet sein will. (hy)





