Etwa hier wurden die Bergleute 1955 nach der Brandkatastrophe unter Tage geborgen: Andy Tauber, Bereichsleiter der Wismut GmbH, steht neben der Gedenktafel.
Etwa hier wurden die Bergleute 1955 nach der Brandkatastrophe unter Tage geborgen: Andy Tauber, Bereichsleiter der Wismut GmbH, steht neben der Gedenktafel. Bild: Hendrik Schmidt/dpa
Aue
70 Jahre nach der Katastrophe in Schacht 250: Wie fünf Bergmänner dem Tod entkamen

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Der 15. Juli 1955 ist ein schwarzer Tag für den Bergbau in der DDR. Infolge eines Grubenbrandes sterben 33 Menschen im Erzgebirge. Doch mitten in der Katastrophe gibt es ein Wunder.

Die Verzweiflung der fünf Bergmänner muss ungeheuerlich gewesen sein. Durch dichten Rauch von der Außenwelt abgeschnitten, setzen sie alles auf eine Karte und mauern sich in einem Schacht Hunderte Meter unter Tage ein. Kommt Rettung oder haben sie sich ihr eigenes Grab gebaut? Mehr als zwei Tage lang bleibt das für sie ungewiss.
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