Russische "Nachtwölfe" gedenken Auer Bikerin

Aue.

An die 70 Motorradfahrer des russischen Biker- und Rockerclubs "Nachtwölfe" haben am Dienstag auf ihrer Gedenkfahrt zum Ende des 2. Weltkriegs in Aue einen Zwischenstopp eingelegt, um einer im vergangenen Jahr verunglückten Bikerin aus Aue zu gedenken. Diana Irmisch aus Aue war bei einem Unfall auf einer Autobahn bei Warschau verunglückt. Sie stand den "Nachtwölfen" nahe und war mit ihnen auf Touren in Osteuropa und Russland unterwegs. Schon bei der Beerdigung auf dem Auer Friedhof im September vergangenen Jahres waren um die 100 Biker der "Nachtwölfe" nach Aue gekommen. Am Dienstag legten sie einen Kranz und Blumen am Grab ab und verharrten in einer Schweigeminute. Auf ihrer Fahrt vom Grenzübergang in Reitzenhain bis nach Aue wurden die Biker von einem Großaufgebot der Polizei begleitet. Nach Aue geht es für die Biker weiter nach Leipzig, Torgau und Berlin, wo sie am 9. Mai den Tag des Sieges feiern wollen. (ike)

Bewertung des Artikels: Ø 4 Sterne bei 4 Bewertungen
3Kommentare
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  • 1
    2
    Distelblüte
    10.05.2019

    @1635769: Nur wenn eine Kolonne rechter russischer Rocker mit zum Grab kommt.

  • 1
    3
    1635769
    10.05.2019

    Braucht es zum Gedenken an eine Verstorbene inzwischen ein Großaufgebot von Polizisten?
    Möchte am Muttertag das Grab meiner Mutter aufsuchen. Muß ich Polizeischutz beantragen ?

  • 14
    8
    franzudo2013
    07.05.2019

    Man kann Aue zu seiner Weltlaeufigkeit nur gratulieren.
    Die Macht aus dem Schacht.
    Respekt.



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