Umstrittene Forderung: Kein Schwerlastverkehr mehr auf der B 174

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Wegen Lärm und Abgasen entlang der B 174 fordern Bürgerinitiativen starke Beschränkungen für den Schwerlastverkehr. Nun soll die Staatsregierung helfen. Vertreter der Wirtschaft lehnen die Ideen ab.


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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    0
    Zeitungss
    25.04.2022

    @MüllerF: Sie wissen aber schon, wem wir die Unfähigkeit der DB heute zu verdanken haben ??? Privatisierung und der damals angestrebte Börsengang sind hier zu nennen. Das angesprochene Vitaminbonbon im Beitrag von LS, ist der damaligen Einsparung auch zum Opfer gefallen, hat dafür heute einen Posten ohne jede Verantwortung und reden ist in diesem Fall Gold für den Erhalt des Postens. Die verfehlte Verkehrspolitik kennt eigentlich jeder Eingeweihte, wozu auch ich mich zähle, doch die Lobby der Straße steht nun einmal. Sonntagsreden haben in der Regel keine Ausbeute, von den Rednern einmal abgesehen, aber man ist doch am "Ball". Machen wir uns nichts vor, die Anwohner der B174 werden ihr Problem behalten, denn Finanzen sind heute knapper als jemals zuvor, die Gründe dürfte auch jeder kennen.

  • 6
    1
    LukeSkywalker
    25.04.2022

    ja die Strecken waren ja da dies seits der Grenze und von drüben her auch es fehlte nur die Verbindung zwischen beiden es scheitert in diesem Land an ALLEM weder Passagiere kommen von A nach B und eben auch Güter gibt noch mehr Lücken die einfach nur geschlossen hätten müssen
    die RB hat´s auch geschafft alles weitgehend ab zu decken auch ohne die jetzigen Möglichkeiten

  • 10
    3
    MuellerF
    25.04.2022

    Master Luke, ich weiß, dass es vor allem am Willen mangelt.

    Allerdings muss mehr Güterverkehr auf der Schiene auch entsprechend organisiert werden: die Strecken müssen da sein, die Züge & Waggons verfügbar, ebenso geeignete Verladebahnhöfe, außerdem müssen die Fahrpläne entsprechend angepasst werden.

    Und zu guter Letzt müssen die Firmen den Transport über die Schiene dann auch nutzen - ein Zwang dazu besteht ja nicht. Also müssten (finanzielle) Anreize her, die den bürokratischen Mehraufwand für die Lieferanten kompensieren.

    Nur damit, mal eben Fracht auf einen Zug zu laden & ab dafür, ist es eben nicht getan - die ausreichende Infrastruktur dafür ist im Moment einfach nicht vorhanden, ließe sich aber natürlich schaffen.

  • 9
    1
    Zeitungss
    25.04.2022

    @LS & MüllerF: Ja, allerdings leben wir dazu im falschen Land. Selbst die DB-Tochter Schenker, zeigt wo der Hammer hängt. Herr Dulig hat gelegentlich warme Worte, welche letztlich der Autolobby Zufriedenheit bringen. Und genau so muss es in einem Autoland nun einmal sein und es müssen dafür auch die nötigen Opfer gebracht werden.
    Die Unternehmerschaft wohnt auch nicht an der B174, sondern eher die Arbeitnehmer, welche also indirekt davon profitieren.
    Die betroffnen Bürger könnten sich in Österreich bei den Anwohnern am Brenner beraten lassen, welche Mittel zum Erfolg führen. Diese mussten bekanntlich nach dem EU-Beitritt in Sachen Straßenverkehr einiges über sich ergehen lassen.
    Anderseits möchte man auch keine Bahn, nur die gewünschten Produkte sollen sekundengenau vor der Haustür anlanden, ein in Deutschland sehr beliebtes Verfahren. Mittelwege sind in D bekanntlich in allen Bereichen ausgeschlossen, wenn man die IHK und die Verantwortlichen richtig interprediert.

  • 9
    5
    LukeSkywalker
    25.04.2022

    nun Meister Müller funktionieren würde es schon "WENN MAN WILL"

    nicht umsonst wurden jene Container geschaffen die übers Wasser geschifft werden und sogar mit entsprechender Ladebrücke für ´n LKW nutzbar sind entsprechende Zug Anhänger gibt´s ja auch sind jahrelang sind die bei mir auf der Bahnstrecke der vorbei gefahren teilw. bis zu 45 Waggons an der Ludmilla

    aber solange Vitaminbonbons drin rum pfuschen wird´s nix ;
    sogar die DDR hat Betonteile an der Neefestr. auf Züge geladen ohne grösseren aufwand ranfahren mit TATRA oder KRASS bis zur Winde Seil einhängen und und uff´n Zugwaggon rüber alles möglich mit 1 Person

  • 14
    4
    MuellerF
    25.04.2022

    @Luke Skywalker: Deutschland hat leider kein funktionierendes ROLA-Konzept, schon gar nicht für die Dimensionen, die hier tagtäglich über die Straßen gondeln.
    Einfach mal spontan LKWs bzw. Auflieger auf Züge zu verladen, funktioniert nicht.

    Es wäre ja schön, wenn mal ein größerer Teil des Güterverkehrs auf die Schiene käme, von einer praktischen Umsetzung dieses Plans ist D. aber leider Jahre, wenn nicht Jahrzehnte entfernt. Die DB-Tochter Schenker fährt nicht umsonst selbst mit einer riesigen LKW-Flotte quer durch Europa.

  • 13
    4
    LukeSkywalker
    25.04.2022

    warum soll die Forderung umstritten sein sie ist berechtigt
    man hatte mit der ROLA eine Alternative die ohne weiteres schon am Startpunkthätte grob eingeteilt werden können wohin es ab DD weitergehen soll
    durch zusammenstellen der Wagons das nur entsprechende Wagons abgekoppelt und zu einem neuem Zug in die entsprechende Richtung zusammengefügt werden
    hätte genug Entlastung für alle genannten Schwerpunkte gebracht auch die LKW Fahrer kämen nicht in Bedrängniss
    irgendwo in der Botanik zu parken um Lenkzeiten nicht zu überschreiten