Raubüberfall in Stollberger Bankfiliale nur ausgedacht

Stollberg.

Der 57-Jährige, der im November 2019 einen angeblichen Raubüberfall in einer Bankfiliale in Stollberg angezeigt hatte, hat sich die Tat nur ausgedacht. Die Polizei ermittelt wegen des Vortäuschens einer Straftat. Der Mann hatte angegeben, dass Maskierte ihm Bargeld und seine Geldkarte gewaltsam abnahmen. Die Auswertung der Bilder einer Überwachungskamera untermauerte jedoch den Verdacht, dass die angezeigte Straftat vorgetäuscht war, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 57-Jährige räumte schließlich ein, die Tat erfunden zu haben, offenbar um den Verlust seiner Geldkarte zu rechtfertigen. Das Ermittlungsverfahren wird nun der Staatsanwaltschaft Chemnitz zur weiteren Entscheidung übergeben. (samü) 
 


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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    quatschkopf
    15.02.2020

    Wie dumm kann man sein? Das hat ja auch Auswirkungen auf die Gesellschaft im Umfeld.