Stollberg
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Fast fünf Jahrzehnte lang saßen Frauen auf Hoheneck unter katastrophalen Bedingungen hinter Gittern. Eine von ihnen war eine junge Frau namens Gerda. Sie starb in Einzelzelle 26. Ihr Schicksal steht für viele weitere. Die Dauerausstellung, die dieses dunkle Kapitel aufarbeiten soll, nimmt Gestalt an.
Eine Wärterin öffnet die Tür zur Einzelzelle 26. Die junge Frau darin ist tot. Sie hat sich am Fensterkreuz erhängt. Die Wärterin lässt sie hängen. Ein Arzt soll sich darum kümmern. Der kommt, Stunden später, aus dem Stollberger Kreiskrankenhaus. Er knotet die junge Frau vom Fensterkreuz und legt sie auf die Holzpritsche in der Zelle. Er...
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