Leisia stammt aus der Ukraine und wohnt nun im Erzgebirge. Ihr 20-jähriger Sohn war kurz davor, in ihrer alten Heimat seinen Wehrdienst zu beenden. Nun steht er an der Front, wie das Bild auf dem Smartphone zeigt.
Leisia stammt aus der Ukraine und wohnt nun im Erzgebirge. Ihr 20-jähriger Sohn war kurz davor, in ihrer alten Heimat seinen Wehrdienst zu beenden. Nun steht er an der Front, wie das Bild auf dem Smartphone zeigt. Bild: Georg Dostmann
Stollberg
Zitternde Hände bei jedem Anruf: Mutter im Erzgebirge bangt um ihren Sohn an ukrainischer Front

Freie Presse auf Google News folgen

Wie oft ihr Smartphone in diesen Tagen klingelt oder eine Whatsapp ankündigt - Leisia S. hat aufgehört zu zählen. Wenn auf dem Display der Name ihres Sohnes auftaucht, zittern die Hände der Ukrainerin. Der 20-Jährige kämpft als Soldat in seiner Heimat an vorderster Front.

Als Leisia die erste Nachricht von ihrem Sohn Igor aus der Ukraine erreichte, hat ihr ihr Mann Silvio geholfen, auf den Füßen zu bleiben. Das war vorigen Samstag, als die beiden aus Auerbach im Erzgebirge nach Chemnitz gefahren waren, um an einer Demonstration teilzunehmen. Deren Grund konnten sich ein paar Tage zuvor nur die wenigsten...
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