Kultur
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Wem zum Heulen zumute ist, ohne aber die Hoffnung verlieren zu wollen, sollte ins Chemnitzer Ballett gehen. Erzählt wird von Krieg, Tod, aber auch von der Macht der Farben und der Liebe: Es geht um den Maler Karl Schmidt-Rottluff. Mitunter tanzen hier die Farben allerdings zu wenig.
Der Krieg, die Soldaten, sie kommen ganz in Schwarz, bewegen sich unaufhaltsam vorwärts, synchron, mechanisch, manchmal wie ein krakenhaftes Tier, das sich übers Land wälzt. Die Männer in Schwarz vertreiben das Leben, vertreiben die Farben. Nur bedrohliches Rot hüllt die Bühne noch ein, dazu ein dauernder Klang dumpfer Schläge. Als...
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