"Der Tod am Wasser" (Der pinkelnde Tod) von Max Klinger (1857 bis 1920). Das 1881 entstandene Bild wird vom Museum der Bildenden Künste in Leipzig aufbewahrt. Der Tod ist in dieser Darstellung nicht der lebensbedrohende Begleiter des Lebens. Als eher einsamer Geselle muss er einer menschlichen Notdurft gehorchen.
"Der Tod am Wasser" (Der pinkelnde Tod) von Max Klinger (1857 bis 1920). Das 1881 entstandene Bild wird vom Museum der Bildenden Künste in Leipzig aufbewahrt. Der Tod ist in dieser Darstellung nicht der lebensbedrohende Begleiter des Lebens. Als eher einsamer Geselle muss er einer menschlichen Notdurft gehorchen. Bild: Wikimedia/Museum der Bildenden Künste/Dguendel
Kultur
Passend zur Schwarzen Szene des WGT in Leipzig: Schau zur Begräbniskultur

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Die Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum bietet sich an für Gedanken über letzte Dinge, denn die letzte Stunde schlägt jedem irgendwann.

Der Tod lauert am Alten Rathaus. Ein Stundenglas schwenkt das Skelett, das einem Ausrufer mit Horn am Mund folgt. "Wir werden alle sterben", verkündet das gegenüber der Leipziger Mädlerpassage befindliche Detail. "MORS CERTA, HORA INCERTA", sekundiert ein Schriftzug am Neuen Rathaus: "Der Tod ist gewiss, die Stunde ungewiss". Sterben und Tod...
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