Kommentar
„Wir schaffen das.“ Irgendwie, irgendwas. Merkels Satz hat lange versteckte Konflikte offen ausbrechen lassen

Freie Presse auf Google News folgen

Angela Merkels Entscheidung, die Grenzen trotz des Flüchtlingsstroms nicht zu schließen, legte einen Jahrzehnte alten Selbstbetrug offen. Deutschland hat sich nie ehrlich gemacht in der Frage der Zuwanderung. Ein Kommentar von Torsten Kleditzsch

Das Wochenende in München war schön und lange geplant. September, die Sonne schien, tausende Flüchtlinge am Bahnhof, Einheimische halfen, die Menschen auf der Straße entspannt. Ums Herz wurde es warm. In diesem Moment konnte man glauben: Wir schaffen das. Ganz, wie es Angela Merkel versprochen, manche würden sagen - angedroht hatte.
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
18:47 Uhr
2 min.
Deutscher Filmpreis: Senta Berger ist nach OP zurück
Deutscher Filmpreis: Senta Berger ist nach OP zurück - Senta Berger und Sohn Simon Verhoeven zusammen auf dem roten Teppich.
Anfang des Jahres wurde die Schauspielerin wegen eines komplizierten Bruchs des Oberschenkels operiert. Beim Deutschen Filmpreis in Berlin zeigt sie sich an der Seite ihres Sohnes Simon Verhoeven.
10.09.2025
17 min.
10 Jahre „Wir schaffen das!“ Wie Chemnitzer das Jahr 2015 erlebt haben - und was sie heute über Merkels Satz denken
10 Jahre „Wir schaffen das!“ Wie Chemnitzer das Jahr 2015 erlebt haben - und was sie heute über Merkels Satz denken - Heike Steege, Tobias Sowade, Alke Schmidt und Birgit Glorius berichten über ihre Erfahrungen, die sie 2015 machten und was sie für die Zukunft hoffen.
Im Herbst 2015 geraten Chemnitzer Behörden, Schulen, Flüchtlingshelfer an ihre Grenzen. Wie haben sie die Situation damals bewältigt? Und was denken sie heute über Angela Merkels berühmtesten Satz?
Johanna Eisner
29.05.2026
2 min.
Tödlicher Badeunfall am Stausee Rabenstein: Großaufgebot an Einsatzkräften suchte zwei Stunden lang nach dem Opfer
Tödlicher Badeunfall am Stausee Rabenstein: Großaufgebot an Einsatzkräften suchte zwei Stunden lang nach dem Opfer - Bei einem Badeunfall am Stausee Rabenstein ist am Donnerstagabend ein Mann ertrunken.
Mit mehreren Booten, Drohnen und Spezialtauchern wurde am Donnerstagabend ein Mann gesucht, der 25 Meter vom Ufer entfernt untergegangen war. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Mittlerweile steht seine Identität fest.
Benjamin Lummer
19:11 Uhr
1 min.
Wegen Hochzeit: US-Kicker schwänzt WM-Training
Wegen Hochzeit: US-Kicker schwänzt WM-Training - US-Nationalspieler Brenden Aaronson hat kurz vor der WM geheiratet. (Archivbild)
WM-Gastgeber USA befindet sich mitten in der Vorbereitung auf das XXL-Turnier. Ein ehemaliger Bundesligaprofi verlässt vorübergehend das Trainingscamp - aus gutem Grund.
28.05.2026
3 min.
Das ist die meistgestellte Frage der Kunden der Oederaner Bäckerei Möbius
Das ist die meistgestellte Frage der Kunden der Oederaner Bäckerei Möbius - Mandy Kiesewalter und Markus Grimm zeigen Überraschungstüten, wie sie auch in der Filiale der Bäckerei Möbius an der Kesselgasse in Freiberg angeboten werden.
Wo landen die nicht verkauften Waren des Bäckereibetriebs? Darauf gibt es viele Antworten. Eine Variante ist jetzt entfallen. Dafür soll eine Idee in einem Freiberger Geschäft umgesetzt werden.
Jan Leißner
Von Torsten Kleditzsch
7 min.
07.01.2026
7 min.
Die neue Weltordnung: Trump tut, was er will, weil er es kann
Redakteur
Die neue Weltordnung: Trump tut, was er will, weil er es kann - US-Präsident Donald Trump (Mitte) verfolgte live am Monitor in seinem Club in Palm Beach (Florida) den Militärschlag gegen Venezuela.
Das Imperium kehrt zurück. Mit dem Kidnapping in Venezuela macht der US-Präsident klar, dass er in ganz Amerika das Sagen haben will. Darüber hinaus will er seine Ruhe haben - für gute Geschäfte.
Torsten Kleditzsch
Mehr Artikel