Die „Freien Sachsen“ nutzen für ihren Kandidaten Thorsten Crämer im Wahlkreis Mittelsachsen 11 dasselbe Bild wie im Facebook-Profil des dort gut in die extrem rechte Szene vernetzten „Thorsten Craemers“
Die „Freien Sachsen“ nutzen für ihren Kandidaten Thorsten Crämer im Wahlkreis Mittelsachsen 11 dasselbe Bild wie im Facebook-Profil des dort gut in die extrem rechte Szene vernetzten „Thorsten Craemers“ Screenshot: Manuel Niemann/ Montage: Mark Frost
Freiberg
Neuanfang in Mittelsachsen? - Was zieht einen einschlägig vorbestraften Neonazi aus dem Westen zu den „Freien Sachsen“?

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Ein „Historiker“ sticht auf der Wahlliste der „Freien Sachsen“ für die Kreistagswahl in Mittelsachsen heraus. Vor Ort ist der Mann kaum bekannt. Wer seinen Namen googelt, landet bei einem extrem rechten verurteilten Gewalttäter. Ist es derselbe Mann? Eine Spurensuche.

Der rechtsextremen Kleinstpartei „Freie Sachsen“ ist es gelungen, flächendeckend in Mittelsachsen Kandidaten zur Kreistagswahl aufzustellen. Unter Facharbeitern, Selbstständigen und Rentnern sticht dabei ein Akademiker im Wahlkreis 11 hervor: Historiker hat Thorsten Crämer, 1975 geboren und wohnhaft in Frauenstein, als Beruf angegeben.
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