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Wie man mit SED-Unrecht umgehen kann

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Gesetze zu Rehabilitierung werden erläutert

Freiberg.

Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt am Dienstag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr in den Saal des Freiberger Rathauses zur Bürgersprechstunde ein. Ratsuchende können sich über Möglichkeiten der Rehabilitierung von SED-Unrecht informieren. Bei der Beratung kann erfragt werden, welche Möglichkeiten der Wiedergutmachung es im Einzelfall gibt.

In Freiberg erklärt Utz Rachowski im Auftrag der Landesbeauftragten beispielsweise die Reha-Gesetze, den Sächsischen Härtefallfonds für SED-Opfer und beantwortet Fragen zur "Opferpension" - einer monatlichen Zuwendung für ehemalige Haftopfer. Mit den Ratsuchenden wägt er ab, welcher Weg zu beschreiten ist und prüft, ob die Antragsvoraussetzungen vorliegen. Bei Bedarf hilft er dabei, die entsprechenden Antragsformulare auszufüllen.

Für viele Betroffene wurden ab November 2019 die Rehabilitierungsmöglichkeiten deutlich verbessert. Darunter zählen Personen, die in DDR-Spezialkinderheimen, Jugendwerkhöfen, Durchgangs- und Sonderheimen untergebracht waren, sowie die Opfer von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes der DDR und verfolgte Schüler.

Eine Mitarbeiterin des Stasi-Unterlagen-Archivs Chemnitz berät zudem zu Fragen der Akteneinsicht. (fp)

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