Windkraft in Voigtsdorf: Picknick-Protest gegen Baumfällung für Schwertransport

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Bei Voigtsdorf sollen drei weitere Windkraftanlagen aufgestellt werden. Der Transport der Bauteile stößt auf ungewöhnliche Widerstände.


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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 9
    7
    klapa
    19.07.2022

    Ich danke Ihnen verbindlichst für Ihre wertvollen Hinweise, Zaungast, benötige sie aber wirklich nicht, da mein Urteil auf eigener Anschauung beruht.

    Zu meinen Erfahrungen gehören selbstverständlich auch die Umweltfrevel, die im östlichen Teil Deutschlands begangen wurden.

    Es gibt sehr viele Methoden, die Natur zu verunstalten, natürlich immer nur zum Wohl des Menschen, versteht sich.

  • 17
    9
    Malleo
    19.07.2022

    ZG
    Dann fahren Sie zur Beruhigung auf dar A9 von Hermsdorf Richtung Berlin- die Spargelfelder bei Beelitz sind leerer..
    Im Harz wütet auch der Borkenkäfer..Nationalpark ohne Bäume, Schadholzberäumung nur begrenzt.
    Gern würde ich der hippen grünen Community paar rauschnde Schlagschattenspender in ihre schicken Viertel setzen.
    Mal schauen, was die Epilogen von Greta, Ricarda und Co^in dazu sagen würden.
    Einen Vorteil gäbe es,,Milane und Bussarde würden nicht gehäckselt, paar Stadttauben vielleichtt.
    Der NABU würde in Hyperventilation versetzt...
    Noch einmal: Energie ist Macht- und die haben wir mit Sicherheit nicht,, ebensowenig Technologieoffenheit, weil Traumtänzer am Werk sind.
    Es ist schon seltsam, wenn sich Leute ohne Abschluß über Fachkräftemangel beklagen.
    Buntes Narrenschiff Deutschland.
    Kretschmer hat recht, die Energiewende ist kläglich gescheitert.
    Das ist nicht das Ende, weil viele die Dominanz chenesischer Ressourcen z.B.. bei seltenen Erden nicht im Focus haben.

  • 11
    12
    Zaungast
    19.07.2022

    @klapa: Klappen Sie einfach mal das Fotoalbum Ihrer Urgroßeltern zu und gehen eine Runde in der Wirklichkeit spazieren. Zum Beispiel über den Rennsteig. Das ist zwar etwas mühsam, öffnet aber Horizonte. Besonders empfehlen möchte ich Ihnen eine Rast bei Kilometer 134 nach Hörschel, dem „Frankenwaldblick“.
    Sie werden dort mit dem schärfsten Feldstecher keinen „Spargel“ entdecken, aber eine Landschaft zu sehen bekommen, die (von einigen Waldresten und verdorrten Baumgruppen abgesehen) der kasachischen Steppe gleicht.

    Ist es das, was Ihnen als wünschenswert vorschwebt?

  • 14
    11
    Malleo
    19.07.2022

    SZ.
    Hier werden Dinge gemischt. Ich bin kein Freund der Verspargelung. Bekannt ist, dass der ukrainische Schauspieler mit russischen Gas seine Speicher füllt, kreditfinanziert mit deutschen Steuergeld, während die viertgrößte Wirtschaft dieser Welt vom Kinderbuchautor gesagt bekommt, dass Wärmestuben denkbar sind!(FAZ).Der größte Gasspeicher dieser Republik wurde 2015 von der BASF an Gasprom verkauft. Gefüllt wurde er nie. So geht Wirtschaft!! Man sieht den Eisberg vor der Titanic nicht.
    Kleiner Tipp für die Linden. Erklären Sie der Stadt, dass ein paar Gedenkbäume für NSU Opfer auch ihrer Stadt gut tun würden. Funktioniert!
    In Zwickau wurde ein ganzer Hain gepflanzt.
    Beim Bau der Saale-Elster- Brücke war die Zuwegung zur Baustelle von verdorrten Pflaumenbäumen gesäumt. Grüne Schützer verboten in den Lichtraum hineinragende Äste abzusägen, was unsere Beschichtung zerstört hätte.
    Da Grüne nachts schlafen, bekamen sie nicht mit, was ein Begleiter mit der Kettensäge machte....

  • 14
    4
    Steuerzahler
    19.07.2022

    Schön für die Firma, wenn den Baumfällungen vom Amt zugestimmt wird. Vor meinem Mehrfamilienhaus stehen riesige Linden, die bereits die Rinde verlieren. Laut früherer städtischer Veröffentlichungen im Amtsblatt geht dabei der Verlust der Standsicherheit einher. Auf meinem wiederholten Hinweis an die Oberen der Stadt Chemnitz erfolgte lediglich der Antwort, dass die Kilo Grünmasse wichtiger sind als die Gefahr für Leib und Leben. Unterschrieben vom OB!

  • 13
    6
    Malleo
    19.07.2022

    Fakt ist, dass ein guter Spediteur die geplanten Strecken vorher abfährt und diese letztlich auch GENEHMIGT werden müssen. Heißt, beides hat wohl nicht funktioniert. Unser Stahlbauunternehmen ZSB baut europaweit Großbrücken für Straße und Bahn und ich kenne den Spagat zwischen möglichst großen Teilen auf der Baustelle, weil dann weniger Baustellenschweißungen notwendig sind und der Routenplanung mit der Tatsache, dass Transporte schnell mal mehr als 100 to wiegen, von B x H x L ganz zu schweigen. Bei 30.000 maroden Brücken in diesem Land, fährt so ein Transport schon mal hunderte km mehr, um auf die Baustelle zu kommen!
    Aber unsere „Fachkräfte“ in Berlin regen sich lieber über LAYLA auf!!
    Bei den Flügeln ist keine „geteilte“ Baugröße möglich, weil es monolithische Bauteile sind.
    Dass bei Transporten schon mal Ampelanlagen, Leitplanken und Stromleitungen abgebaut werden, ist normal. Auch ein Baum ist manchmal im Weg.
    Ersatzpflanzungen sind die Regel, wenn Geld vorhanden ist.

  • 4
    12
    LukeSkywalker
    19.07.2022

    @Klappa ... in alten Büchern... ernstgemeint? bestimmt gefertigt aus jenen Bäumen die jetzt dafür herhalten müssen bei


    weiterhin würde ich mich von diesen Anlagen fern halten; in unzähligen Dokumentationen über solche Transporte wird immer darauf verwiesen das die Rotorblätter nur "stehend" nicht "liegend" wie auf dem Foto transportiert werden sollten eine Schwächung der Struktur zu vermeiden

  • 12
    5
    Zeitungss
    19.07.2022

    Es lebt doch noch, das Forum. Bei diesem Thema kann auch nicht viel schief gehen. Verrechnet man sich heute in allen Bereichen, ist das alles kein Problem, den Privatmann/frau sollte es nur nicht passieren, dann wirds teuer. So ist nun einmal heute ALLES geregelt und es hinterfragt nicht wirklich jemand.
    @Hinterfragt: Leider werden vom "Grünen Schreibtisch" nicht nur solche Transporte geplant, die Realität lässt täglich grüßen.

  • 18
    13
    klapa
    19.07.2022

    In alten Naturkundebüchern und auf Fotos ihrer Urgroßeltern werden die nächsten Generationen sehen können, wie schön die in zahllosen Liedern und Gedichten beschriebene deutsche Landschaft einmal ausgesehen hat, bevor die grüne Politik begann, das Klima zu retten und die Natur verspargelt und damit verschandelt wurde.

    Vielleicht gibt es irgendwann einen wünschenswerten Weg zurück.

  • 10
    7
    Zaungast
    19.07.2022

    In Sachsen wurden im Jahr 2018 exakt 7674 Straßenbäume gefällt. Sie standen bei Bauarbeiten im Weg oder mussten weichen, weil die Straßen verbreitert wurden. Ersatz gab es kaum. Nur 415 Bäume wurden neu gepflanzt. (FP v. 07.08.2019)

    Der Regierungschef jenes Landes, welches als Schlusslicht bei der Energiewende leuchtet, konstatiert nun: „Die Energiewende, so wie sie geplant war, ist gescheitert.“ Schuld sei die Bundesregierung.

    Der sächsische CDU-Generalsekretär Alexander Dierks spricht sich am 18.07. gegen ein Tempolimit in der Energiekrise aus. Es gäbe keine belastbaren Zahlen zum Nutzen.

    Das sind alles nur Nachrichten. Bewerten mag sie jeder selber.

  • 21
    6
    Hinterfragt
    19.07.2022

    "...hatte sich der Kurvenradius in der Abfahrt als zu eng für die 90 Meter langen Rotorflügel erwiesen...."

    Tja, das kommt davon, wenn man solche Transporte reinweg vom "Grünen Schreibtisch" aus plant.