Elektronikdienstleister will mit neuen Produkten wieder wachsen

Mittweida.

Der im Gerätebau groß gewordene Elektronikdienstleister IMM elektronics Mittweida will sich in den kommenden Jahren stärker mit Digitalisierungstrends beschäftigen und mit neuen Partnern neue Produkte kreieren. Das kündigte der geschäftsführende Gesellschafter des rund 150 Mitarbeiter zählenden Familienunternehmens, Detlev Müller, am Montag an. So will IMM eine Partnerschaft mit dem Mittweidaer Softwareentwickler Cinector eingehen. Dabei handelt es ich um ein von Studenten der Mittweidaer Hochschule gegründeten Startup. Noch dominieren aber die klassischen Geschäftsfelder die Bilanz des Unternehmens. So sind etwa 65 Prozent des Jahresumsatzes von etwa 15 Millionen Euro im Vorjahr mit Geräten der Unterhaltungs- und Medientechnik erwirtschaftet worden. Unter anderem produziert IMM Tontechnik-Geräte im Auftrag von Firmen, welche diese Geräte dann an Endkunden weltweit vertreiben. Es handelt sich dabei um Audio-Technik, die zum Beispiel in Opernhäusern, bei Radiosendern oder Live-Konzerten zum Einsatz kommt. Zum Kerngeschäft von IMM zählen außerdem die Entwicklung und Produktion elektronischer Baugruppen und Geräte in den Bereichen Automation, Medizintechnik und Exergaming (Mix aus Spiel und Bewegung). Bekannteste Eigenentwicklung ist die elektronischen Reaktionswand T-Wall, die vor allem im Ausland von IMM erfolgreich vertrieben wird. Für dieses Jahr erwartet IMM nach eigenen Aussagen einen Jahresumsatz von 16,7 Millionen Euro. Die Hoffnung auf dieses Wachstum werde laut Müller gestützt vom bereits vorliegenden Auftragseingang. Schon jetzt habe man mehr als 90 Prozent der Aufträge für das gesamte Jahr sicher. (jl)

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