Kolonne fährt durch Mittelsachsen

Helfer proben die Verlegung von Fahrzeugverbänden im Landkreis.

Döbeln.

Mit Blaulicht und Sondersignal sind am Samstag 32 Fahrzeuge der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) als Kolonne quer durch den Landkreis Mittelsachsen gefahren. "Bei der Kolonnenfahrt geht es um das Verlegen von vielen Einheiten zu einem Einsatzort um im Verband tätig zu werden", erklärte der Ortsbeauftragte Christian Winkler vom Technischen Hilfswerk (THW) Döbeln. Das THW Döbeln richtet seit mehr als zehn Jahren eine jährliche Ausbildungsfahrt als Kolonne aus. Neue Herausforderungen und Großschadenslagen wie die Schneemassen des vergangenen Jahres in Bayern, Waldbrände und Hochwasserlagen verlangen immer öfter das Verlegen von Kolonnen, so Winkler.

"Die Besonderheit ist es für uns, dass es immer mehr Teilnehmer werden", so Christian Winkler. Der Kolonnenführer hat dabei die zusätzliche Schwierigkeit, die Kolonne zusammen zu halten. Eine Kolonne zählt verkehrsrechtlich als ein Fahrzeug - eine nicht ganz alltägliche Situation für andere Verkehrsteilnehmer. Eine Kolonne darf beispielsweise vom übrigen Verkehr nicht unterbrochen werden und darf die Fahrt über rote Ampeln fortsetzen, wenn das erste Fahrzeug bei Grün fuhr.

An der Kolonnenfahrt beteiligten sich neben dem THW auch Feuerwehren aus Döbeln, Ostrau, Limmritz, Zschaitz und Gleisberg sowie die Johanniter Unfallhilfe aus Leisnig. "Um Großschadenslagen meistern zu können, muss man zusammenarbeiten und sich kennen", so der THW-Ortsbeauftragte Christian Winkler.

 


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