Martins letzte Reise: Mokickers fahren für 16-jähriges Unfallopfer

Bewegender Abschied: Mit einer Moped-Kolonne haben fast 70 Menschen am Samstag an einen Jugendlichen erinnert. Er war am 3. September tödlich im Hainichener Ortsteil Eulendorf verunglückt.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    ernstel1973
    20.09.2020

    KTreppil... jetzt versinken Sie ja nicht noch in Selbstmitleid und nutzen den Tod des jungen Mannes für Ihren Heuchelfeldzeug.

    Man muss nicht mit Zweirädern handeln, um zu wissen, dass die Argumentation mit dem ureigenen persönlichen Erleben aus der DDR und dem Führerschein mit 15 Schicksalsschlägen wie diesem nicht dienlich sind, egal ob per Roller, Fahrrad, Moped, Auto, LKW oder Krankheit. Das eigene Kind zu verlieren, ob 0, 3, 6, 15 oder 18 ist immer unheimlich traurig und hat so gar nix mit dem Führerscheinalter zu tun, da täglich kleine und große Kinder, Eltern, Großeltern auf unseren Straßen sterben.

  • 4
    1
    KTreppil
    20.09.2020

    Versuchen Sie es lieber mit Kaffeesatzlesen, vielleicht liegen Sie da richtiger. Ich versuche auch mal zu raten, vielleicht sind Sie ja Zweirad-Händler, weil sie gar so leidenschaftlich zu Felde ziehen. So, nun ist wirklich schämen und fremdschämen angesagt, dass ich mich vor diesem Hintergrund zu solch Diskussionen habe hin reißen lassen. Egal, was sie nun noch glauben, einschätzen zu können, wahrzusagen oder unterstellen zu müssen, es ist für mich an diesem Punkt beendet.
    Nochmals mein Beileid für die Angehörigen und Entschuldigung für diese unsägliche Diskussion.

  • 1
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    ernstel1973
    20.09.2020

    Wenn Sie mit Ihrem Nachwuchs über FS mit 15 oder 17 diskutieren, dann ist Ihre Altersklasse per mathematischer Hochrechnung kein Hexenwerk mehr ; ) - außerdem argumentieren Sie altbacken und im 'Schwarz-Weiß-Weltbild-Modus'.

    Schicksalsschläge bleiben auch mit absoluter Verbotskultur nicht aus.

  • 5
    1
    KTreppil
    20.09.2020

    @ernstel1973....mich wundert schon, woher sie wissen wollen, welches Alter ich habe und was sie aus meinen Kommentaren so heraus zu lesen glauben. Aber ich will es dabei belassen...es macht keinen Sinn oder hat gar irgendeinen Zweck.
    Ich hege Anteilnahme, eine Schuldfrage habe ich weder zu stellen noch gestellt, auch nichts unterstellt, nur Überlegungen angestellt. Alles Weitere wäre unangemessen.

  • 8
    2
    ernstel1973
    20.09.2020

    KTreppil: Den Themenwechsel haben Sie selbst angetreten, in dem Sie 'leise Anteilnahme' gegen 'selbst Schuld', wenn Eltern FS mit 15 erlauben und der Jugend Labilität im Umgang mit Fahrzeugen unterstellen, obwohl die Fakten gegen Ihre Altersklasse sprechen.


    In diesem konkreten Fall war nicht der FS mit 15 das Problem, sondern ein Vorfahrtsfehler eines Mannes Ihren Alters.

  • 7
    5
    KTreppil
    20.09.2020

    @ernstel1973...auch wenn sie meine Meinung bzw. Ansicht nicht teilen, müssen sie nicht gleich persönlich werden. Ich glaube nicht, dass sie mir so nahe treten sollten, um meine Familienplanung in Frage zu stellen. Kehren Sie bitte auf eine sachliche Ebene in diesem Forum zurück. Das es immer wieder Unfälle im Straßenverkehr mit tödlichem Verlauf gibt, weiß ich leider nur zu gut, dazu benötige ich keine Bilanzen. Ich kenne leider Menschen aus meinem näheren Umfeld, die dahinter stehen. Insoweit überlassen sie mir bitte meine persönliche Risikobewertung.
    Im übrigen sehr unpassend, vor dem Hintergrund dieses Artikels derart in der Diskussion abzudriften.

  • 5
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    ernstel1973
    19.09.2020

    KTreppil... Sie erzählen Ihren Kindern ernsthaft, 'dass man im Auto doch noch am sichersten unterwegs ist'? Da kann man nur hoffen, dass sich Ihre Kinder die Fakten googeln und sich nie an Ihren Gefühlen orientieren.

    https://www.adac.de/news/bilanz-verkehrstote/

    Das Leben ist voll von Lebensrisiken...und das nicht nur auf der Straße. Wenn Sie Ihre Kinder hundertprozentige Sicherheit abverlangen, hätten Sie auf Zeugung/Geburt verzichten müssen - denn nur das sichert gegen ein Erleben von Tod.

  • 20
    6
    KTreppil
    19.09.2020

    Früher ist man mit dem Moped u.a. auch gefahren, weil es oft die einzige Möglichkeit war, motorisiert zu sein. Ich versuchte bzw. versuche meinen Kindern "nur" den Führerschein mit 17 einzureden, weil ich meine, dass man im Auto doch noch am sichersten unterwegs ist. Zweirädrig können sie jenseits der 18 allemal noch unterwegs sein. Alle Unglücke im Straßenverkehr verhindern kann man leider nie, auch nicht mit ÖPNV. Von daher ist eigentlich jegliche Diskussion ist zweitrangig und macht den jungen Mann nicht wieder lebendig.

  • 28
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    ernstel1973
    19.09.2020

    KTreppil - Diese Unfallopfer gab es genug auch zu DDR-Zeiten, gerade mit Landmaschinen. Dieses greise Gelaber mit 'früher war es sicherer' und gleichzeitig den Führerschein mit 15 in Frage stellen nervt. Die täglichen Unfallopfer per Auto sind alle volljährig und deren Reife wird nicht in Frage gestellt. Für die Jugend war und ist der Moded-FS nicht nur Mobilität und Unabhängigkeit von der Elternkutsche, sondern auch Beschäftigung mit der Physik dieser fahrbaren Untersätze. Besser als Saufen, Drogen, PC, Steineschmeißen, Gerummessern und Fastfood.

  • 17
    9
    Deluxe
    19.09.2020

    KTreppil, die DDR hatte pro Jahr im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung mehr Verkehrstote als die gesamte Bundesrepublik heute.
    Trotz der geringeren Verkehrsdichte.

    In der BRD damals waren es auch sehr viel mehr als heute. Die Fahrzeuge und Assistenzsysteme tragen nunmal zur Sicherheit bei, das ist so.

    Aber es liegt ganz sicher nicht am Führerschein mit 15.

  • 29
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    KTreppil
    19.09.2020

    Immer sehr traurig, wenn ein so junger Mensch sterben muss. Der Führerschein mit 15, Segen und Fluch, auch ich muss mich diesbezüglich mit meinen Kindern auseinander setzen. Klar, früher ist man auch Simson gefahren, aber da war die Verkehrsdichte viel geringer. Leider häufen sich Meldungen über Unfälle mit Mopeds. Sie werden allzu leicht übersehen und ob jeder 15jährige sein Moped beherrscht...? Hier wurde dem jungen Mann die Vorfahrt genommen, tragisch für alle Beteiligten. Ich wünsche den Hinterbliebenen viel Kraft.