Tödlicher Unfall bei Königsfeld

Unweit von Königsfeld musste die Straße ab Dienstagmittag für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Teile des Unfallautos waren über weite Strecken verstreut.

Königsfeld.

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Dienstagmittag ein 46-jähriger Autofahrer nahe Königsfeld ums Leben gekommen. Wie die Polizeidirektion Chemnitz informiert, war der Mann gegen 10.50 Uhr mit seinem Honda aus Richtung Bad Lausick kommend in Richtung Königsfeld unterwegs. Etwa 400 Meter vor dem Abzweig Weißbach kam das Auto in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen mehrere Bäume. Dabei erlitt der Fahrer so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort starb.

Die Staatsstraße 49 musste bis gegen 16 Uhr gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Chemnitz hat die Ermittlungen aufgenommen. Als Ursache für den Unfall vermutet die Polizei unangepasste Geschwindigkeit. Weitere Personen seien nicht beteiligt gewesen, erklärte eine Sprecherin.


Den Rettungskräften und der Polizei, die kurz nach der Alarmierung am Unfallort eintrafen, bot sich ein erschreckendes Bild. Da das Fahrzeug mehrere Bäume gestreift hatte, war es durch die Wucht des mehrfachen Aufpralls in mehrere Teile auseinandergerissen worden. Ein Teil des Fahrzeughecks und weitere Trümmer wurden auf ein Feld geschleudert.

Im Einsatz waren zehn bis zwölf Feuerwehrfahrzeuge aus Rochlitz, Schwarzbach, Döhlen, Noßwitz und Hermsdorf, sagte der Königsfelder Bürgermeister Frank Ludwig, der als Feuerwehrmann selbst mit im Einsatz war. "Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes haben wir Wiederbelebungsversuche unternommen. Zudem wurde die Unfallstelle gemeinsam mit der Polizei abgesichert", so Ludwig. Die Ölwehr entfernte am Nachmittag ausgelaufene Betriebsmittel. Dann konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. (ule)

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