Die Ruine des im November 2011 explodierten NSU-Unterschlupfes ist längst abgerissen, auf dem Areal wächst Gras. Im NSU-Prozess und in Untersuchungsausschüssen wird versucht zu verhindern, dass über den Fall selbst Gras wächst, ohne dass seine Details ausgeleuchtet sind.
Die Ruine des im November 2011 explodierten NSU-Unterschlupfes ist längst abgerissen, auf dem Areal wächst Gras. Im NSU-Prozess und in Untersuchungsausschüssen wird versucht zu verhindern, dass über den Fall selbst Gras wächst, ohne dass seine Details ausgeleuchtet sind. Bild: Ralph Koehler/propicture
Deutschland
Aufarbeitung des NSU-Komplexes: Die Spur der V-Leute

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Wie viel Staat steckt im NSU? Diese Frage ist drei Jahre nach dem vermuteten Freitod der mutmaßlichen Terroristen Mundlos und Böhnhardt noch immer unklar. Nur eins steht fest: Der Weg in den "Nationalsozialistischen Untergrund" war von staatlich finanzierten V-Leuten gesäumt.

Chemnitz. Was machte der hauptamtliche hessische Geheimdienstmann Andreas T. zur Zeit des Kasseler Mordes am Tatort? Woher wusste dieser V-Mann-Führer noch vor ballistischer Auswertung der Projektile, dass der Internetcafé-Betreiber Halit Yozgat mit derselben Pistole vom Typ Ceska 83 getötet worden war, mit der Unbekannte schon acht...
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