Deutschland
13.03.2015
"Die Wahl kam damals zu früh"
Vor fast 25 Jahren, am 18. März 1990, fand die erste freie und zugleich auch letzte Volkskammerwahl der DDR statt - Der Abgeordnete Jens Reich erinnert sich
Erinnerung an die Wendezeit in der DDR: Mit der Wahl zur 10. Volksammer zog die Demokratie in den Palast der Republik. Das letzte Parlament der DDR existierte nur sechs Monate bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober. Der Bürgerrechtler Jens Reich erinnert sich an seine Zeit als Wahlkämpfer und als Abgeordneter für das Neue Forum in der...
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Die Diskussion wurde geschlossen.
Wir haben bald wieder die USA im Haus Prost.
Die Einheit hinauszuzögern hätte vielleicht auch bedeutet , dass man es sich ( auch ohne Russen ) vielleicht noch einmal überlegt , denn alle wollten es ja wohl nicht , die da oben am gemeinsamen Tisch saßen …
Aber dann hätte der Westen vielleicht viele ´Geschäfte` eingebüßt ...
Und er hätte nicht den KK gewonnen ...
Somit hat er alles dafür getan , damit das schnell über den Tisch geht ...
Dazu sollte man mal "Begrüßungsgeld" durchlesen ...
Denn es ging ja alles um das liebe gute , harte Geld ...
Unter :
"Die Wende der Wende: Gewandelte Zielsetzungen" ...
steht alles drin , wie das manipuliert wurde und wir ´wahrscheinlich` über den Tisch gezogen wurden ....
Zitat :
Jedoch noch im Dezember 1989 - gab es keine Mehrheit in der DDR für die Wiedervereinigung, nur 27 Prozent waren dafür, 89 Prozent indessen forderten - Reformen der DDR ....
Es ist ja so , dass sich ´jeder` nach dem Westen richten muß , die sind ja das bessere Volk .....
der Osten von D. mußte sich danach richten
die Russen müssen sich danach richten
die Griechen müssen sich danach richten
( und die beiden letzteren machen nicht mit ............
die Einheit hinauszuzögern hieße, sie insgesamt zu gefährden. Denn keiner konnte wissen, wie lange die Russen noch zustimmten. Und die Leute wollten die D Mark und die Einheit. Diesen Zwiespalt zwischen wünschenswert und realen Zwängen hat ja auch J. Reich in seinem Interview mehrfach betont. Deshalb ging es wohl nicht anders, wie es nun mal abgelaufen ist.
Das hat sogar dem Oberscharfmacher Werner Schulz nicht gepaßt.
Das war nur eine Vereinnahmung hat er gesagt,da habe ich aber gestaunt.
Vielleicht war das aber auch so gewollt ...
Es wurde alles überstürzt , damit keiner groß zum Nachdenken kommt und vielleicht auch noch ´wieder` auf ganz andere Gedanken kommt , wo man doch von westlicher Seite her schon so schöne Geschäfte geplant hatte und den "Sieg vom KK" gefeiert hatte , den man selber aber gar nicht herbeigeführt hatte , sondern der einem vor die Tür gelegt wurde ...
Nur ist eben dann alles abgestürzt und eingestürzt und viele wurde auch gestürzt ...
Aber ich bin immer wieder neu überrascht ...
( oder auch nicht mehr )
Jens Reich ,*39 Göttingen
ist ein deutscher Mediziner und Molekularbiologe.
Bekannt geworden ist er vor allem als Bürgerrechtler in der DDR
Jens Reich wuchs in Halberstadt auf und studierte ......
1970 hatte Reich einen "Freitagskreis" gegründet, der sich kritisch mit dem DDR-Regime auseinandersetzte ....
Er verlor die Abteilungsleiterposition 1984, da er sich weigerte, seine Westkontakte abzubrechen und mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammenzuarbeiten ...
Im September 1989 war er einer der Autoren und Erstunterzeichner des Aufrufs „Aufbruch 89 - NEUES FORUM“, der zur Gründung des Neuen Forums führte.
Am 4. November 1989 war er einer der Redner auf der größten Demonstration der Wendezeit ...
1991 kehrte Reich in die Forschung zurück. Er ging in die USA ...
( das sind immer wieder die gleichen Leute …