Nach oben geschafft hat es Gerhard Schröder auch deshalb, weil er wie kaum ein anderer Politiker Menschen bei Fernsehauftritten für sich einnehmen konnte. Der CDU-Politiker Helmut Kohl weigerte sich 1998, mit seinem SPD-Herausforderer Schröder in ein TV-Duell zu gehen.
Nach oben geschafft hat es Gerhard Schröder auch deshalb, weil er wie kaum ein anderer Politiker Menschen bei Fernsehauftritten für sich einnehmen konnte. Der CDU-Politiker Helmut Kohl weigerte sich 1998, mit seinem SPD-Herausforderer Schröder in ein TV-Duell zu gehen. Bild: Michael Kappeler/dpa
Deutschland
Gerhard Schröder wird 80: Staatsmann, Dickkopf, Egoist

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Seine Rhetorik: glänzend. Seine Medienauftritte: legendär bis peinlich. Gerhard Schröder, der an diesem Sonntag 80 Jahre alt wird, war Kanzler in einer Mediendemokratie. Er hat im Amt viel erreicht, aber schließlich seinen Ruf schwer demoliert.

Gerhard Schröder legt die Fingerkuppen an den Rand seines Manuskripts, über das er sich für einen kurzen Moment ungewöhnlich tief beugt. Jetzt wird es ernst. Sehr ernst.
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