Sauglücklich: Wie das ehemalige Mastschwein Rosalie zum Instagram-Star wurde

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Im Schlamm suhlen, an Bäumen schubbern oder einfach nur auf der faulen Haut im Stroh liegen: Das alles war im Leben vom Mastschwein Rosalie eigentlich niemals vorgesehen - bis das Ferkel dem sicheren Tod von der Schippe sprang.

Rosalies Leben veränderte sich in einer eiskalten Winternacht im Februar 2019. Mit minus acht Grad war es für ostfriesische Winterverhältnisse ungewöhnlich kalt, sogar Schnee lag. Am frühen Morgen machte sich Maren Osterbuhr auf zu ihrem Kuhstall, der rund 800 Meter vom Hof bei Großefehn im Landkreis Aurich entfernt steht, um ihre Kühe zu melken. "Und dann saß da ein Ferkel bei uns im Stall zwischen den Kühen", erinnert sich die 34-Jährige. Fast erfroren und mehr tot als lebendig sei das kleine Tier gewesen. Doch woher kam es? Die Ohrmarke führte zum Halter: ein Schweinebauer aus der Nachbarschaft. Der hatte am Vorabend seine Ferkel von einem Stall zur Mast in einen anderen transportieren wollen. "Da ist Rosalie wohl einfach abgezischt", sagt Osterbuhr. Zurücknehmen durfte der Bauer Rosalie aus hygienischen Gründen nicht.

Seit knapp drei Jahren lebt Rosalie nun sauglücklich bei den Osterbuhrs. Mittlerweile ist die Sau nicht nur ein Familienmitglied, sondern auch ein kleiner Star auf Instagram - eine echte Rampensau sozusagen. Denn Maren Osterbuhr berichtet in dem sozialen Netzwerk ihren rund 15.000 Followern schon lange über ihre Arbeit als Landwirtin. "Dann wurde Rosalie irgendwann zum Liebling."

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