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Beim Adam-Ries-Wettbewerb können Mathe-Asse zeigen, was sie drauf haben. Mehr als 1.000 Schüler aus Sachsen, Thüringen, Bayern und Tschechien haben sich beteiligt. So ging das Finale aus.
Beim länderübergreifenden Adam-Ries-Wettbewerb haben zwei Schüler und eine Schülerin aus Dresden und Erfurt erste Preise gewonnen. Im Finale am Wochenende mussten sie kniffelige Matheaufgaben lösen, die sich etwa um Tauschgeschäfte vor einigen Jahrhunderten drehten ebenso wie die Fußballweltmeisterschaft. Die Aufgaben seien so gestaltet, dass sie mathematisches Verständnis über die schulischen Inhalte hinaus erfordern, hieß es von den Organisatoren.
Der Wettbewerb erinnert an den Mathematiker Adam Ries (um 1492-1559). Er hat mit seinen auf Deutsch verfassten Büchern die Mathematik einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und gilt als Vater des modernen Rechnens. In Annaberg-Buchholz im Erzgebirge - seinem langjährigen Wohnort - erinnert ein Museum an ihn.
Mehr als 1.000 Teilnehmer
Der dreistufige Mathe-Wettstreit richtet sich seit Jahrzehnten an Fünftklässler in Sachsen, Thüringen, Oberfranken in Bayern und Tschechien. In der ersten Stufe waren es den Angaben zufolge mehr als 1.000 Teilnehmer, ins Finale schafften es die 40 besten - jeweils zehn aus jeder Region. (dpa)





