Corona in Sachsen: 68 Orte bei Inzidenz von 0

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Die Pandemie schwächt sich zwar ab. Doch in 170 Kommunen lag der Wert Stand Freitag noch bei mindestens 100. Eine Übersicht.

Dresden. In Sachsen steigt die Anzahl der Kommunen, in denen seit sieben Tagen keine einzige Corona-Infektion verzeichnet worden ist. Nach Angaben des Landes Sachsen hatten Stand Freitag 68 Städte und Gemeinden im Freistaat einen Inzidenzwert von 0. Zu diesen Orten gehören zum Beispiel Gornau (Erzgebirgskreis), Großschirma (Mittelsachsen), Eichigt (Vogtlandkreis) und Hirschfeld (Landkreis Zwickau). Vor gut einer Woche lag die Zahl der Kommunen mit dieser Inzidenz noch bei 45.

Umgekehrt haben einzelne Gemeinden aktuell schwer mit der Pandemie zu kämpfen. 170 von ihnen verzeichneten Stand Freitag eine Inzidenz von 100 und mehr. Steinberg (Vogtlandkreis) mit einem Wert von 802 am stärksten betroffen. In Mittelsachsen führte Geringswalde mit einem Wert von 526 die Liste der akut betroffenen Orte an. Pockau-Lengefeld verzeichnete innerhalb des Erzgebirgskreises mit 279 den höchsten Inzidenz-Wert, im Landkreis Zwickau wiederum Langenbernsdorf (195). In Chemnitz lag der Wert nach letzten Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 52 und damit nur knapp über dem wichtigen Schwellenwert von 50. Die Stadt hatte aufgrund der Erholung der Lage am Freitag Lockerungen in Aussicht gestellt.

Die untenstehende Tabelle zeigt die Wocheninzidenz in Sachsens Kommunen. Sie lassen sich nach Höchst- und Tiefwerten sortieren. Die Daten basieren auf Angaben des Landes Sachsen. Zur besseren Übersicht in der Region klicken Sie in den betreffenden Landkreis oder nutzen Sie das Suchfeld. Mit einem Klick auf die betreffende Kommune erfahren Sie jetzt auch, wie sich Neuinfektionen und Inzidenz in den vergangenen Wochen im jeweiligen Ort entwickelt haben.

Zu berücksichtigen ist, dass die aktuellen Daten aus den Gemeinden kein 100 Prozent exaktes Lagebild liefern - unter anderem deshalb, weil sich Nachläufer-Meldungen darunter befinden. Ob eine vom Land bekanntgemachte Neuinfektion eine Nachmeldung ist oder nicht, geht aus den vom Freistaat bekanntgemachten Daten nicht hervor. Wichtig zudem: In Orten mit geringen Einwohnerzahlen kann es rechnerisch dazu kommen, dass der Inzidenzwert höher ist als die jeweilige Einwohnerzahl, weil die Anzahl der gemeldeten Fälle auf eine Vergleichsbasis von 100.000 Einwohnern hochgerechnet wurde. Zwar kann eine Gemeinde nicht mehr Corona-Fälle als Einwohner haben. Aber trotzdem zeigt der Inzidenzwert das Ausmaß des Infektionsgeschehens der vergangenen sieben Tage im jeweiligen Ort. (fp)

 
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