Sachsen
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Eigentlich sollte Memorial-Gründerin Irina Scherbakowa einfach in Dresden eine Lesereihe eröffnen. Dann machte die Entscheidung zur Verleihung des Friedensnobelpreises sie weltbekannt. Über ihre Arbeit zog sie eine bittere Bilanz. Doch eine Hoffnung bleibt ihr - und eine Überzeugung.
Als Stalin am 24. Juni 1945 die Soldaten der Roten Armee auf dem Roten Platz in Moskau zur Siegesparade antreten ließ, war Irina Scherbakowas Vater nicht dabei. Obwohl er als Offizier im Großen Vaterländischen Krieg mitgekämpft hatte. Und schwer verwundet wurde.
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