Um die Rapperin wurde es zuletzt ruhiger. Nun meldet sie sich mit privaten News. Auch ihre Suff-Fahrt in Leipzig könnte sie bald noch beschäftigen.
Rapperin Katja Krasavice („Doggy“, „Sex Tape“) hat nach ihrer Alkoholfahrt vergangenes Jahr in Leipzig keinen Führerschein mehr. Standesgemäß legt sie sich nun einen Fahrer zu. Zudem waren ihre Fans von einer anderen News verblüfft.
Rückblick: Ende Mai 2025 war die 29-Jährige mit ihrem PS-starken BMW durch Leipzig gerast, einer Polizeistreife aufgefallen. Die Beamten kontrollierten die selbsternannte „Boss Bitch“. Ergebnis: 1,28 Promille Blutalkoholwert.
Ihren Führerschein war sie danach los, kassierte eine Sperre von zehn Monaten. Zudem erließ das Amtsgericht Leipzig einen Strafbefehl im unteren sechsstelligen Bereich. Zunächst hatte die Musikerin (bürgerlich: Katrin Vogel) dagegen Einspruch eingelegt, diesen aber Mitte Februar zurückgezogen. Am Amtsgericht wird nun noch über die Höhe der Tagessätze entschieden.
Wollte Freund die Beziehung verheimlichen?
Am Mittwochabend meldete sie sich bei ihren über 3 Millionen Followern auf TikTok. Und sorgte erstmal für teils überraschte User-Kommentare: „Wie viele von Euch wissen habe ich mich ja von meinem Manager getrennt, der gleichzeitig auch mein Freund war – sieben Jahre lang.“ Gemeint ist Drilon, der früher auch den Rapper Capital Bra managte. Laut Medienberichten Krasavices On-Off-Partner.
Freund? Trennung? „Sieben Jahre zusammen und wir wussten nie davon oder wie?“, fragte ein Nutzer. Katjas Antwort: „Weil der es verheimlichen wollte und ich Idiot es mitgemacht habe.“ Und weiter: „Naja, wir Frauen lernen alle mal zum ersten Mal einen Narzissten kennen und sind hinterher schlauer.“
Als einer der Nutzer genaueres zur Trennung wissen möchte, wird Krasavice nebulös: „Ich habe es noch nicht öffentlich angesprochen, weil das wird sein Leben zerstören“, was ihr aber egal sei. Sie müsse noch schauen, wie sie damit öffentlich umgehe.
Die Fans würden nur „die ganz, ganz kleine Spitze des Eisbergs“ kennen. Krasavice lässt sie im Kommentarbereich wissen: „Ich wurde fast kaputt gemacht die letzten Jahre, aber jetzt heile ich.“ Seit einem Monat sei sie nun Single.
Trost nach Trennung: Katja gönnt sich G-Klasse
Wo andere sich nach einer Trennung vielleicht mit Schokolade trösten, kleckert die erfolgreiche Rapperin nicht lange, sondern klotzt ran: Für den heutigen Donnerstagabend hat sie sich für sich und ihre „Girls“ einen Tisch im Berliner Promi-Restaurant Borchardt reservieren lassen, wo sich Schauspieler und Politiker die Klinke in die Hand geben.
Und damit nicht genug: Die 29-Jährige hat sich auch eine Mitgliedschaft im Soho House Berlin gegönnt, einem Club für Privatmitglieder mit Hotel, Restaurant, Spa und Gym. Letzteres weiß sie zu schätzen: „Weil ich möchte einfach privat trainieren.“
Das war‘s aber noch nicht: Auch eine neue Mercedes G-Klasse hat sie sich zugelegt. Die Preise für den noblen Geländewagen der Stuttgarter starten bei über 120.000 Euro.
Und weil Katja Krasavice keinen Führerschein mehr hat, benötigt sie nun einen Fahrer. „Am Freitag kommt ein Boy vorbei“, kündigt sie an. Der Fahrer fange direkt mit der Probearbeit an. Erste Aufgabe: Die Rapperin und ihre Freundinnen unter anderem zu Cartier chauffieren.
Rapperin drohen fünf Jahre Gefängnis
Apropos fahrt: Die Alkoholfahrt vergangenes Jahr könnte für die gebürtige Tschechin noch ein weiteres Nachspiel vor Gericht haben. Wie die „Freie Presse“ bereits berichtete, veröffentlichte sie anschließend auf TikTok die Sprachnachricht eines angeblichen Polizisten, der behauptet, bei der Kontrolle in Leipzig dabei gewesen zu sein. Der Mann gibt an, sich privat mit Krasavice treffen zu wollen.
Ermittlungen wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung waren die Folge. Im vergangenen Oktober klingelten deshalb Beamte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin sowohl an der Wohnungstür der Sängerin in Berlin als auch bei ihrer Mutter in Leipzig – jeweils mit einem Durchsuchungsbeschluss. Die Polizisten stellten Datenträger sicher.
Eine Razzia gab es damals nicht nur bei der Musikerin und ihrer Mutter, sondern auch bei einem 28-Jährigen aus Brandenburg.
Man gehe davon aus, „dass die Sprachnachricht von dem Beschuldigten aus Oranienburg abgesetzt wurde“, so Michael Petzold, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, Ende Oktober 2025 gegenüber unserer Redaktion. Dieser sei kein Polizist gewesen und das Ganze „eine frei erfundene Geschichte“.
Katja Krasavice könnten wegen falscher Verdächtigung theoretisch bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe drohen, so der Sprecher. (phy)





