In diesem Lager des Neonazi-Verlags „Der Schelm“ im Landkreis Leipzig sicherten Ermittler mehr als 50.000 Bücher und Schriften voller Hetze, Antisemitismus, Größenwahn und Faschismus, die über das Internet verkauft werden sollten.
In diesem Lager des Neonazi-Verlags „Der Schelm“ im Landkreis Leipzig sicherten Ermittler mehr als 50.000 Bücher und Schriften voller Hetze, Antisemitismus, Größenwahn und Faschismus, die über das Internet verkauft werden sollten. Bild: Landeskriminalamt Leipzig
Sachsen
Leipziger Neonazi-Verlag „Der Schelm“ - Buchhändlern aus Sachsen droht nun Gefängnis

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Über den Verlag „Der Schelm“ sind Tausende in Deutschland verbotene Nazi-Bücher wie die unkommentierte Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ oder „Der Aufstieg der Juden“ von Ferdinand Fried verkauft worden. Dafür müssen sich jetzt zwei Männer und eine Frau in Dresden vor Gericht verantworten, darunter der frühere Leipziger NPD-Stadtrat Enrico Böhm.

Der Prozess findet im Hochsicherheitssaal des Oberlandesgerichts Dresden statt. Der Generalbundesanwalt legt den drei Angeklagten Volksverhetzung sowie die Gründung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zur Last. Sie hätten sich unter dem Dach des Verlages „Der Schelm“ gemeinsam mit einem weiteren Neonazi zusammengeschlossen,...
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