Sachsen
Paranoia, Pistolen und Polizistenmord: Warum blieben die verlässlichsten NSU-Waffen viereinhalb Jahre ungenutzt?

Reicht das Netzwerk des NSU bis in Altnazi-Kreise? Die Tatwaffen des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter legen eine solche Spur nahe. Was kann Rechtsterroristin Beate Zschäpe als Zeugin im Prozess gegen ihre beste Freundin dazu sagen?

Ihre beiden männlichen Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hätten „immer eine Waffe griffbereit“ haben wollen. Das habe sich „hintenraus immer mehr verstärkt“. So entsann sich Beate Zschäpe ihrer Zeit im Zwickauer Untergrund. Jener Zeit, in der ihre beste Freundin Susann E. und deren Mann André in der letzten Unterschlupfwohnung...
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Rechtsterroristin Beate Zschäpe beschwerte sich im aktuellen Prozess gegen ihre beste Freundin, auch zum „Urschleim“ befragt zu werden. Bei den Fragen zum Abtauchen des NSU-Trios in den Untergrund steht indes eine aus. Was merkte - oder wusste - Zschäpe damals von einer die Flucht schützenden Hand, wie der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss sie nahegelegt hat?
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