Neues Zuhause für Bohrkerne und Gesteinsproben: In Freiberg entsteht ein zentrales Bohrkern- und Probenarchiv, das im kommenden Jahr übergeben werden soll. Es soll vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg betrieben werden. (Archivbild)
Neues Zuhause für Bohrkerne und Gesteinsproben: In Freiberg entsteht ein zentrales Bohrkern- und Probenarchiv, das im kommenden Jahr übergeben werden soll. Es soll vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg betrieben werden. (Archivbild) Bild: picture alliance / ZB
Sachsen
Richtfest für neues Archiv für Bohrkerne in Freiberg

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Bohrkerne und Gesteinsproben geben wichtige Hinweise, wie der Untergrund in der Tiefe beschaffen ist und welche Rohstoffe dort lagern. In Sachsen gibt es dazu viel Material.

Freiberg.

Der Bau des Bohrkern- und Probenarchivs in Freiberg schreitet voran. Die Rohbauarbeiten würden demnächst abgeschlossen und am Donnerstag wurde Richtfest gefeiert, wie der Staatsbetrieb Immobilien und Baumanagement (SIB) mitteilte. 

Rund 22,5 Millionen Euro werden in den Neubau investiert, der künftig 150 Kilometer Bohrkerne sowie 12.000 Gesteinsproben beherbergen soll. Sie stammen den Angaben zufolge aus Kartierungsarbeiten sowie der Erkundung von Bodenschätzen der vergangenen 150 Jahre. 

Die Sammlung könne für Lehre, Forschung und Wirtschaft genutzt werden. Die Übergabe des Neubaus ist nächstes Jahr geplant. Der Bau entsteht auf einem einstigen Kasernengelände. (dpa)

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