Sachsen schließt Ende Juni fast alle Corona-Impfzentren

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Nur in drei großen Städten bleiben die Zentren erhalten. Ansonsten setzt der Freistaat auf mobile Teams und die Hausärzte.

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2020 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 4
    0
    chemnitzmischa
    29.04.2021

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass sogar noch die von einigen Experten für nötig befundenen Auffrischungsimpfungen hinzu kommen. Ich hoffe, dass wenigstens eine Option gesichert wird, einige der bald geschlossenen Kapazitäten bei künftig eventuell erhöhtem Bedarf schnell zu reaktivieren. Sonst geht es uns wie zu Beginn der Pandemie, als Ressourcen für den Infektionsschutz einfach nicht vorhanden waren, obwohl es hinreichend Warnungen vor diesen Engpässen gegeben hatte.

    Mobile Teams haben sich allerdings bereits bewährt, die Impfung hat auch da gu funktioniert und kann näher an die bedürftigen Bürger gebracht werden.

    Dass, wie hier einige zuterffend schildern, viele vor allem ältere Menschen gar keinen Zugriff auf einen Hausarzt mehr haben, ist ein Riesenskandal, auf den die Politik im gegebenen Zusammenhang mal stärker aufmerksam werden sollte und den sie endlich zeitnah in den Griff zu bekommen hat.

  • 12
    0
    Bautzemann
    28.04.2021

    Herzlichen Glückwunsch Frau Sozialministerin! Bis Ende Juni sind von Görlitz bis Plauen alle Sachsen durchgeimpft und die Herdenimmunität ist erreicht. Wie haben Sie das nur hinbekommen? Wo doch in den Hausarztpraxen immer wieder der Impfstoff knapp wurde. In Zeichen der Krise entscheidet die Organisation alles. Mit dieser Entscheidung hat die Sachsenregierung ihre Organisation wohl hervorragend verbessert. Werden wir ab 01. Juli 2021 dann wieder mal Essen gehen können, eine Reise innerhalb Sachsens tätigen können, einfach unter Menschen uns bewegen können? Oder wird eine 4. Welle uns bis Weihnachten begleiten? Wer Weiß?

  • 17
    0
    Stonep
    28.04.2021

    Bis gestern Abend konnten sich in den Impfzentren nur Personen über 80 Jahre und die wegen Priorisierung sich zur Impfung anmelden. Heute früh waren in den Impfzentren unter 10 Plätze in Sachsen frei. Es gibt also noch genug zu tun in den Impfzentren, welche auch samstags und sonntags arbeiten.
    Nun sollen es die Hausärzte richten und den bewährten Einrichtungen wo ich aus eigener Erfahrung sagen muss, es klappt alles ausgezeichnet, wird der Impfstoff entzogen.

  • 4
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    harzruessler1911
    28.04.2021

    Ich wollte jetzt nicht lang suchen wie genau es in Sachsen ausschaut, aber mal so ein Gedankengang dazu:

    zitiere aus PNP: ""Bayern gibt den Impfstoff von Astrazeneca für alle Menschen ab 18 Jahren frei. Die neue Regelung gelte ab sofort, sagte Gesundheitsminister Holetschek im BR Fernsehen. Die Priorisierung sei bei diesem Impfstoff """in den Arztpraxen aufgehoben."""

    Jetzt wo es darum geht, die Haftung (Nebenwirkungen) irgendwie los zu werden ..., gehe ich davon aus , dass in den Impfzentren möglichst wenig u./o. wenn nur an über 60 Jährige verimpft wird.
    Aber mal sehen vielleicht "irre" ich mich ja auch, mein Mann unter 60 sollte seine 2 Astra nächste Woche im Impfzentrum bekommen. Er war überzeugt , dass er jetzt doch ohne "Probleme" seine 2. Astra bekommt , bis ich ihm sagte er solle den letzten Satz aus o.g. Zitat mal genau lesen.
    Wobei ich ihm auch gesagt habe , er soll endlich mal seine Patienenverfügung fertig machen...

    Zieht einfach Eure eigenen Schlüsse.

  • 22
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    bikermario65
    28.04.2021

    Der Irrsinn nimmt seinen Lauf , tausende Menschen warten auf eine Impfung und die Regierung die total versagt hat schließt die Impfzentren und nimmt so den Tod von vielen Menschen in Kauf und jetzt schiebt man die Hausärzte vor, die sollen es richten.

  • 28
    3
    Nachgefragt5
    27.04.2021

    Das ist wieder einmal Versagen mit Ansage. Warum impfen nicht Ärzte und Impfzentren parallel. Wie sollen das die Ärzte schaffen. Schon mal was vom Ärztemangel in ländlichen Gegenden gehört liebe Regierung. Es wohnen nicht alle in Dresden oder Leipzig sondern auch in Schneeberg oder Bockau. Die jüngeren mobilen Menschen wären locker in einem Impfzentrum schneller geimpft als beim Hausarzt wenn es diesen gibt. Aber was haben wir gelernt???? Nicht aufregen hilft nix....

  • 35
    3
    612115
    27.04.2021

    Das ist eine unfassbare Dummheit. Es müssen in Sachsen noch über sechs Millionen (!) Impfdosen verabreicht werden. Und zwar nicht irgendwann, sondern besser heute als morgen. Entsprechend der steigenden Impfstoffmengen darf man keine Impfzentren schließen, sondern muss wie in den USA oder Israel so viele wie möglich eröffnen. Ich weiß nicht, ob jemand in der Regierung mal im Normalbetrieb bei einem sächsischen Hausarzt war, aber ich musste dort auch ohne tausende zusätzliche Impflinge schon stundenlang warten. Wie kann man sehenden Auges in die Katastrophe steuern? Es macht sich kurz vor der Bundestagswahl bestimmt sehr gut, wenn trotz bereitliegender Impfdosen wegen des Massenandrangs keine Impftermine bei den viel zu wenigen Hausärzten zu bekommen sind!

  • 42
    2
    Matze
    27.04.2021

    Jetzt wo es dort läuft macht man wieder zu. Das war aber ein teurer Test.

  • 32
    5
    ernstel1973
    27.04.2021

    Ein Aufwand wegen paar Monate, von den überdurchschnittlichen Mieten ganz abgesehen...aber ansässigen Ärzten die Impfkompetenz absprechen.

  • 36
    3
    Bär53
    27.04.2021

    @Chiemsee: Teuer ist und wird es sowieso. Den Hausärzten wird man auch Salaire zahlen müssen. Ist schon kurios: Jetzt wo die Impfstoffe in Mengen angekündigt werden, schließen wir die Impfzentren. Und diesen Mehraufwand sollen nun die Hausärzte bewältigen. Bei meinem Hausarzt war schon immer das Wartezimmer voll und er hat sich hervorragend um seine Patienten gekümmert, incl. Hausbesuch etc .Was soll das also jetzt? Mein Eindruck ist, man hat hat jetzt endgültig den Überblick verloren, es gibt keine verlässlichen Prognosen, wann wieviel Impfstoff zur Verfügung stehen wird, legt aber schon die Schließung der Zentren fest.

  • 44
    5
    wolleditt
    27.04.2021

    "Köpping appellierte an die Bürger, auch die "zweite Säule" der Impfstruktur, die Hausärzte, in Anspruch zu nehmen. Bereits in der kommenden Woche sei es so, dass die Hausärzte mit 146.000 Dosen mehr Impfstoff als die Impfzentren (116.000 Dosen) erhalten. " Mir stellt sich die Frage was mache ich ohne Hausarzt? Denn im ländlichen Raum ein nicht gerade kleines Problem!!

  • 25
    5
    HEIMAT2021
    27.04.2021

    @chiemsee
    Ja das ist so, aber muss das sein? Was steht im Staat im Mittelpunkt? Kaum das Wohl des Volkes, das ging doch schon beim EU Einkauf der Impf Mittel los. Auch eine Pandemie ist ein Wirtschaftsfaktor und nicht Nächstenliebe.... Leider
    Vertrauen ist anders, aber es kommt ja bald die Wahl wo Alle viel versprechen werden..

  • 41
    4
    Itschy2015
    27.04.2021

    Impfen beim Hausarzt ist ja soweit in Ordnung.Es gibt aber auch Menschen die keinen Hausarzt haben. Der bisherige hat die Praxis geschlossen und man versucht vergeblich einen neuen zu finden. Hier wäre es gut,wenn die Impzentren blieben.

  • 37
    3
    Chiemsee
    27.04.2021

    Ich vermute mal, dass die Impfzentren zu teuer sind. Das DRK macht es sicher nicht für einen Appel und ein Ei. Und ich glaube auch irgendwo mal gelesen zu haben dass ein Impfarzt 175€/Stunde bekommt.

  • 45
    5
    HEIMAT2021
    27.04.2021

    Was wird dann mal mit Nachimpfen? Stundenlang beim Hausarzt warten-Nein Danke. Und ausserdem stehen viele kurz vor Rente... Ob das wohl jemand mit bei dieser Entscheidung mit berücksichtigt hat? Klar kosten die Zentren ne Menge Geld, aber vielleicht ginge das auch anders...

  • 64
    5
    KaNinchen210
    27.04.2021

    Es ist jetzt schon - trotz Impfzentren - unmöglich, in den nächsten Wochen einen Termin zu bekommen. Wie soll das dann werden? Sollen die Hausärzte rund um die Uhr arbeiten? Die haben schließlich auch noch andere Patienten.

  • 62
    6
    quatschkopf
    27.04.2021

    Was soll man dazu noch sagen?
    Ich finde es einfach nur dumm. Immerhin haben die Hausärzte auch noch andere Sachen außerhalb von Corona zu tun. Gerade die jüngeren, mobilen Menschen, die sich dann impfen lassen wollen, können den Weg in ein impfzentrum leicht bewältigen und damit die Hausärzte entlasten. Immerhin braucht man aus dem Erzgebirge oder Vogtland bis nach Chemnitz teils mehr als eine Stunde. Ich verstehe es wirklich nicht warum hier schon wieder nur gekleckert wird und nicht mal geklotzt bis die Impfungen wirklich zum Großteil durch sind. Das ist versagen Ansage.

  • 44
    7
    Bautzemann
    27.04.2021

    Nun was Erzbürger aussagt hat Hand und Fuß. Diese Sachsenregierung stolpert in der Tat von Fettnapf zu Fettnapf. Leider ist der Bürger der Leidtragende. Wie will die Sozialministerin die Herdenimmunität in Sachsen erreichen? Macht die Regierung die Impfzentren aus Kostengründen zu, oder sind die Regierenden nicht in der Lage ausreichend Impfstoff zu beschaffen? Meine Hausärztin musste Impfpausen einlegen, weil schlicht und einfach der Impfstoff fehlte. Wo bleiben die konkreten Aussagen es ist Impfstoff für alle Sachsen vorhanden? Nach gut 15 Monaten Corona muss man doch mal was auf die Reihe bekommen!

  • 29
    59
    392713
    27.04.2021

    Die Schließung der „Impfzentren“ ist sinnvoll, weil sie Fremdkörper im System darstellen. Ärzte sind für das Impfen da, sie sind viel zu lange außen vor gelassen worden. Nur die Hausärzte werden die flächendeckenden Impfungen in kurzer Zeit schaffen. Wer noch nicht hat, bitte Termin beim Hausarzt vereinbaren. Unseren Ärzten wünsche ich ganz viel Kraft und Erfolg auf dem Weg raus aus der Pandemie.

  • 102
    9
    Erzbürger
    27.04.2021

    Man muss sich bei solchen Entscheidungen wirklich fragen, ob die sächsische Staatsregierung aus ihrem latenten Versagen beim Krisenmanagement irgendwann einmal lernt. Schon wieder steuert man sehenden Auges in das nächste Desaster.

    In den nächsten Monaten sollen noch hunderttausende Sachsen geimpft werden. Die Impfzentren sind mit viel Aufwand eingerichtet und organisiert worden. Sie laufen inzwischen leidlich und könnten, wenn es genug Impfstoff gibt, ihre Kapazitäten voll ausschöpfen. Die jüngeren Gruppen, die demnächst an der Reihe sind, haben zudem seltener einen Hausarzt und nicht alle Ärzte impfen.

    Anstatt also die Impfzentren als Angebote zu belassen und gleichzeitig zusätzliche Möglichkeiten zu schaffen, schließt man erstmal, hofft das Hausärzte und mobile Teams das schon irgendwie ausgleichen. Erwartet Impfwillige demnächst also eine Odyssee auf der Suche nach einer Praxis oder einem mobilen Team? Das ist Chaos und nicht vorausschauende Planung...