Sozialministerin Köpping zur Corona-Lage: "Von einer Entspannung kann in Sachsen keine Rede sein"

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Der Freistaat hat in der Coronapandemie weiter mit hohen Infektionszahlen zu kämpfen. Doch der Start in die Impfkampagne verlief holprig.


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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Hironimus
    01.01.2021

    Bin ja mal gespannt ob unsere Landesregierung wenigstens die Impfung hinbekommt. Und wenn nicht, wem sie es diesmal in die Schuhe schiebt. Von Schnelligkeit kann ja beim besten Willen keine rede sein. Erster Platz bei der Inzidenz und fast letzter bei der Impfung. Da redet der Kretschmer von autoritär, soll lieber mal seinen "Laden" in Schwung bringen. Hofentlich erinnert sich der Wähler bei der nächsten Landtagswahl.

  • 4
    0
    christophdoerffel
    31.12.2020

    @MuellerF

    Der Impfstoff kann bis zu 5 Tage im normalen Kühlschrank gelagert werden. Die -70°C braucht er nur für die Lagerung bis 30 Tage.

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    30.12.2020

    Viele mussten Weihnachten durcharbeiten, um alles zu bewältigen. Und die Gesundheitsämter? Nicht mal am Schreibtisch anzutreffen gewesen oder?

  • 9
    0
    klapa
    30.12.2020

    Wann, Frau Köpping, ändert sich die Arbeitsweise der sächsischen Gesundheitsämter, die doch wohl auch in Ihrer Obhut liegen, endlich zum Positiven?

    Wann, Frau Köpping, werden diese Ämter endlich, nach beinahe 10 Monaten Corona in die Lage versetzt, ihren Aufgaben in etwa gerecht zu werden?

    'Von einer Entspannung kann in Sachsen keine Rede sein'. Ist das vielleicht auch das Ergebnis Ihrer Arbeitsweise und der Ihres Ministeriums, Frau Köpping?

  • 5
    4
    gelöschter Nutzer
    30.12.2020

    Immer sind andere schuld. Hier werden Grundrechte massiv eingeschränkt und man bekommt es nicht hin hier schnellstmöglich zu impfen um dem Abhilfe zu schaffen. Statt dessen müssen alle möglichen Widrigkeiten als Entschuldigung für die Trödelei herhalten. Erstaunlich, dass das alles nur in Sachsen so schwierig ist und es in anderen Bundesländern läuft. Wenn man in knapp 200 von 1000 Pflegeheimen Probleme hat, hat man noch 800 wo man anfangen kann. Aber da müsste man wohl flexibel arbeiten, was den verkrusteten sächsischen Behörden wohl nicht zumutbar ist. Es wäre schön, wenn die zur Schau getragene Wichtigkeit und Arroganz von Behörden und Entscheidungsträgern sich auch mal in kompetentem Arbeiten zeigen würde. In Bayern waren nach einem Tag über 3000 Menschen geimpft und wir hampeln hier nach drei Tagen bei 600 weil man wieder nichts vorbereitet hat. (Wie auch schon bei den Schulen.) Das ist eigentlich ein Grund das Amt mal fähigen Leuten zu überlassen!

  • 6
    6
    MuellerF
    30.12.2020

    @christophdoerffel: Die Hausärzte können das gar nicht leisten, weil sie keine Lagermöglichkeiten für den Impfstoff haben- der muss bei -70°C gelagert werden.
    Das trifft auf die Grippe-Vakzinen & andere Impstoffe nicht zu.

  • 9
    3
    christophdoerffel
    30.12.2020

    Dieses zentralistische Impfsystem war von Anfang zu inneffezient. Die Hausärzte müssen von Anfang an Teil der Impfkampagne werden. Ihnen vertrauen die Menschen und sie haben schon bei der Grippeimpfung Millionen von Impfdosen schnell und effizient verteilt.

  • 6
    2
    XRayNights
    29.12.2020

    Ich dachte es klappt endlich mal was in Sachsen, aber denkste. Von den deutschlandweit 42000 verimpften Dosen waren es in Sachsen 675. Das ist Beschämend - ein Flächenland wie Meck-Pom schafft in der gleichen Zeit 4170 Impfungen.
    Wenn das so weitergeht, dann sitzen wir nächstes Jahr in Sachsen immernoch imLockdown, während der Rest von Deustchland schon normal leben kann. Wenigstens sind wir nich die schlechtesten - Brandenburg, Thüringen und Niedersachsen haben noch weniger geimpft.

    siehe: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-12/corona-impfungen-deutschland-impfquoten-bundeslaender-landkreise-karte

  • 7
    3
    andreas59
    29.12.2020

    Was bekommt man hier bei uns in Sachsen überhaupt auf die Reihe? Kam der Impfstart überraschend? Wie teilt man den ganzen Rentnern eigentlich mit wann sie sich in Eich einzubinden haben? Ihr Termin war vorgestern.... dem Impfstoff musste man dann gestern aber entsorgen... leider?

  • 4
    2
    Gerhard56
    29.12.2020

    @Riesenberger Ärzte, die in der KV organisiert sind, sind keine Angestellten, bekommen also keinen Stundenlohn sondern ein Honorar. Von diesem werden u.a. alle Betriebskosten bestritten. Also z. Bsp. auch die Lohnkosten der Angestellten, Praxismieten, Haftpflichtversicherung etc.

  • 9
    5
    cn3boj00
    29.12.2020

    Wann nimmt Frau Köpping endlaich mal Stellung zu den ganzen Problemen, die sie zu verantworten hat? Sämtliche Hotlines und die 116117 überlastte, andere ab Freitag mittag abgeschaltet, trotz Symptome 3 Tage Wartezeit auf einen Test, falls man zufällig Freitags krank wird, 3 Tage Wartezeit auf Ergebnisse, Quarantänebescheide teilweise nach 2 Wochen verschickt. Noch als die Inzidenz bei 100 lag hat man nicht reagiert und die Ämter im Stich gelassen, und die KVS hat Däumchen gedreht. Der geht es nur um Kohle.
    Dass Sachsen (wieder einmal) zum schlechten Beispiel wurde liegt natürlich zum Teil an Bürgern, denen Renitenz wohl in die Wiege gelegt wurde, aber auch am Versagen der Behörden. Dafür gibt es Verantwortliche!

  • 3
    2
    Gegs
    29.12.2020

    Was soll die Neiddebatte. Das dürfte dem regulären Stundensatz, den ein niedergelassener Arzt in seiner Praxis durchschnittlich erzielt, entsprechen. Schließlich müssen die Ärzte auch Geld verdienen und ein paar Stunden gemeinnützige Tätigkeit im Impfzentrum wird zeitlich nicht ausreichen. Und bevor sich hier jemand über Unangemessenheit des Einkommens beschwert, die Ärzte bezahlen davon ihre Praxis, ihre Mitarbeiter und tragen Kredite ab. Ich bin übrigens kein Arzt und mein durchschnittlicher Stundensatz ist noch etwas höher.

  • 9
    0
    Nachgefragt
    29.12.2020

    675 Impfungen in 3 Tagen ist ja wohl auch ein Witz. Man fragt sich ob man nicht vor Impfbeginn wenigstens grob planen kann. Diesmal ist wenigstens nicht der Bürger von Sachsen schuld sondern die Inkompetenz der Regierung im Freistaat. Hoffentlich hat man nicht vergessen den restlichen Impfstoff kühl zu lagern. Würde mich nicht wundern.

  • 4
    1
    JochenV
    29.12.2020

    Sehr emotional geladen erscheint mir die Frau Staatsministerin. Als hätte die ständige Steigerung der Testanzahl und die dysfunktionale Zuordnung der in diesem Rahmen mitsteigenden Positivzahlen an die Einwohnerzahl damit garnichts zu tun: Aber es ist nunmal so: Wenn zum Zeitpunkt y eine viel höhere Testdichte gefahren wird als es zum Zeitpunkt x im Frühsommer der Fall war, dann haben wir entsprechend mehr 'Positiv'fälle. Diese nun aber nun in ihrem Absolutwert ohne den Hinweis der Ursache in höherer Testdichte der Bevölkerung unterzuschieben, ist es nicht genau das, worüber die Staatsministerin im Sinne der Sorge um unsere Bürger tatsächlich wütend sein sollte ? Halt, und dann ist da noch etwas: Wenn Frau Köpping von "Infektionen" redet, dann müßten ihr eigentlich die im IfSG dafür geforderten Nachweise über das lebende und fortpflanzungsfähige Agens tatsächlich auch vorliegen (der PCR-Test ist für einen solchen Test nicht eingerichtet), wie sieht es denn damit aus, Frau Köpping ?

  • 4
    0
    mops0106
    29.12.2020

    @Riesenberger: Viele Menschen, die in Heimen leben, können nicht mehr selbst entscheiden. Da müssen die Betreuer (Verwandte oder vom Gericht eingesetzte Betreuer) die Entscheidung treffen. Wir haben die Unterlagen zum Prüfen und Unterschreiben noch nicht erhalten für den SchwieVa. Informiert haben wir uns schon umfassend.

  • 46
    8
    Riesenberger
    29.12.2020

    Wir sollten ehrlich sein: Der holprige Impfstart hängt mit der Verzögerungstaktik der KVS zusammen. Das DRK ist in der Lage, alle angelieferten Dosen in die Heime zu bringen. Dort ist dann aber keiner da, der impft. Und das Heranschaffen der Ärzte ist in der sächsischen Konstellation nunmal Sache der KVS. Dass die KVS für die Ärzte einen Stundenlohn von 170 (!!!) Euro herausgehandelt hat, setzt dem Ganzen die Krone auf.