Telefonbetrüger ergaunern mit verschiedenen Maschen Bargeld

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Mit Tricks haben Unbekannte mehrere Bürger im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz um ihr Erspartes gebracht.

Chemnitz.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz haben unbekannte Betrüger am Dienstag mehrere Personen ausgetrickst und einige um ihr Erspartes gebracht. Dabei nutzten die Täter mehrere Maschen. 

Wie die Polizei mitteilte, kontaktierte in einem Fall ein vermeintlicher Polizeibeamter eine 73-Jährige aus Chemnitz/Einsiedel und schilderte am Telefon eine angebliche Ermittlungssache zu einem Einbruch. Der selbst ernannte "Oberkommissar" verlangte die Zugangsdaten der Seniorin für ihr Onlinebanking, um sie angeblich vor einem finanziellen Schaden zu schützen. Mit den übermittelten Zugangsdaten verschaffte sich der Betrüger Zugang zum Konto der 73-Jährigen und erbeutete eine niedrige vierstellige Summe. In Freiberg, Großschirma, Waldkirchen, Marienberg, Gelenau und Sorgau kam es zu sechs weiteren versuchten Betrugshandlungen durch falsche Polizeibeamte. Ein finanzieller Schaden ist nicht eingetreten.

Unbekannte Betrüger kontaktierten zudem am Montag eine 68-Jährige per Telefon in Lauter-Bernsbach. Die Unbekannten stellten der Frau einen angeblichen Gewinn von 50.000 Euro in Aussicht. Für die Auszahlung des Betrags müsse sie allerdings die Notarkosten übernehmen und mehrere tausend Euro auf ein Konto überweisen. Dieser Aufforderung kam die 68-Jährige nach. Sie überwies ebenfalls eine niedrige vierstellige Geldsumme. Danach brach der Kontakt zu den Betrügern ab.

In einem weiteren Fall kontaktierte ein vermeintlicher Bankmitarbeiter eine 25-Jährige in Kleinrückerswalde. Unter dem Vorwand einer angeblichen Störung bei der Push-Tan-Bestätigung verschafften sich die Betrüger Zugang zum Konto der Geschädigten und erbeuteten von diesem mehrere hundert Euro.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (em)
 

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