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Die Oberbürgermeisterwahl in Görlitz ist entschieden: Chef im Rathaus bleibt CDU-Mann Octavian Ursu. Sein Herausforderer Sebastian Wippel von der AfD zog erneut den Kürzeren.
Octavian Ursu (CDU) bleibt Oberbürgermeister von Görlitz. Im zweiten Wahlgang holte der 58-Jährige 55,8 Prozent der Stimmen. Damit setzte er sich erneut gegen seinen Herausforderer Sebastian Wippel von der AfD durch. Für ihn stimmten 44,2 Prozent der Wähler, wie die Stadt auf ihrer Internetseite informierte.
Die zweite Runde der Oberbürgermeisterwahl war erforderlich, weil keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang am 10. Mai die absolute Mehrheit erreichte - also mehr als 50 Prozent der Stimmen. Schon damals lag Ursu mit 49,1 Prozent vor dem Landtagsabgeordneten Wippel (44,3 Prozent). Zwei weitere Bewerber lagen weit abgeschlagen dahinter.
Hauseinsturz überschattet Wahlkampf
Insgesamt waren rund 44.500 Wahlberechtigte in Görlitz zur Abstimmung über das Stadtoberhaupt aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,8 Prozent. Für Ursu ist es die zweite Amtszeit. Er hatte sich schon vor sieben Jahren gegen AfD-Mann Wippel im zweiten Wahlgang durchgesetzt.
Überschattet wurde der aktuelle Wahlkampf durch den Einsturz eines Wohnhauses in der Stadt. Nach aufwendiger Suche waren drei Menschen tot aus den Trümmern geborgen worden. (dpa)





