Vorläufige Testbilanz: Jeder dritte Schul-Rückkehrer ließ sich testen

Nach Angaben des Kultusministeriums verzichteten die meisten Schüler aus den Abschlussklassen auf den freiwilligen Corona-Test - der bislang nur in wenigen Fällen positiv anschlug.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    tbaukhage
    20.01.2021

    @Berit: Ja, die Zahlen von vor Weihnachten besagten hier fürs Erzgebirge, dass der Anteil positiv getesteter Schüler 3,5mal höher war, als der Durchschnitt der Bevölkerung (und 3mal mehr Lehrer), jeweils bezogen auf die gleiche Anzahl durchgeführter Tests.

  • 3
    3
    Berit
    20.01.2021

    Ich finde die Ergebnisse im Gegensatz zu einigen Kommentatoren schon bedenklich. Rechnen Sie die Anzahl der positiv getesteten Lehrer/innen und Schüler/innen (wie es sonst üblich ist) auf 100.000 Personen hoch. Dann kommt man zu einer hohen Inzidenz. Dabei haben sich nur sehr wenige testen lassen. Die Dunkelziffer liegt also erheblich höher.
    Studien aus vielen Ländern haben gezeigt, Schüler/innen sind durchaus Überträger der Infektion.

  • 3
    1
    Echo1
    20.01.2021

    Diese Ergebnisse passen auch zu den Ergebnis zweier Studien in Sachsen im Frühjahr. Das Ergebnis war doch die Unbedenklichlichkeit, dass sich Schulkinder gegenseitig anstecken.
    Redet man nicht mehr davon.
    Diskussion eigentlich sinnlos. Welcher Entscheidungsträger hört schon zu.

  • 4
    0
    ChristianRichter
    20.01.2021

    Mich würde interessieren welche Tests verwendet wurden bzw welche Spezifität und Sensibilität diese haben. Ein Ergebnis von ca. 0,2 Prozent finde ich schon überraschend. Die üblichen Tests haben doch nach meiner Kenntnis falsch positive Ergebnisse von ca. 2 Prozent. Bei 12000 Tests hätte man ca. 240 positive Ergebnisse erwartet. Oder habe ich einen Denkfehler?

  • 8
    2
    Echo1
    19.01.2021

    0,19 und 0,21 % der Schüler bzw. wurden positiv getestet. Sieht damit doch nicht gesundheitlich bedenklich aus.
    Wenn der Schnelltest nichts aussagen würde, hätten sie es ja nicht machen müssen. Wir sollen so viel glauben. Können wir doch auch das Ergebnis glauben. Und Frau Merkel verlängert die Schulschliessungen?

  • 8
    1
    Bürger Erzgebirge
    19.01.2021

    Dem vorherigen Kommentar ist wenig hinzuzufügen, eine vollkommen sinnlose Aktion eines Kultusministers, der von der Praxis und den Konsequenzen seiner Handlungen keine Ahnung hat. Wir haben was gemacht, egal was, der Steuerzahler bezahlt und wir sind die Größten. Nach dem Treffen der einmalig mit einem unsicheren Schnelltest und dem Treff im Klassenzimmer bzw. dem Nahverkehr werden die Zahlen deutlich sinken - vor allem auf Grund der Bürger, die kaum noch ihre Kinder und Enkel sehen nicht. Nicht aufgrund dieses medienwirksamen Theaters.

  • 15
    2
    tbaukhage
    19.01.2021

    Zum Test mussten unsere Abschlussschüler mit dem ÖPNV mit 2-maligem Umsteigen in eine 15km entfernte "Test"-Schule fahren. Und das, obwohl das Gymnasium im Nachbarort auch "Test"-Schule ist und fußläufig zu erreichen gewesen wäre.
    Das "großzügige" Angebot zumTesten haben unter diesen Bedingungen denn auch nur 10% unserer Schüler wahrgenommen...
    Auch die restlichen 90%, von denen wir nicht wissen, ob evtl. Infizierte darunter sind, saßen dannach wieder zusammen mit ihren Klassenkameraden und den Lehrern in den Klassenzimmern...
    In der Sächsischen Corona-Schutzverordnung, §1, Abs. 4, kann man dazu lesen:
    "Es wird dringend empfohlen,
    1. nur zwingend notwendige Fahrten mit dem öffentlichen Personennahverkehr wahrzunehmen und die Auslastung des öffentlichen Personennahverkehrs auf ein Minimum zu beschränken und
    2. großzügige Home-Office-Möglichkeiten zu schaffen sowie mobiles Arbeiten zu ermöglichen."
    Was also, Herr Piwarz, hatten Sie denn erwartet unter solchen Bedingungen?