Der Iran hatte zuvor Israel mit Raketen angegriffen. Israel gab an, etliche abgefangen zu haben.
Der Iran hatte zuvor Israel mit Raketen angegriffen. Israel gab an, etliche abgefangen zu haben. Bild: Rami Shlush/AP/dpa
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Israels Militär greift Ziele im Iran an

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Zuvor hatte der Iran erneut Raketen auf Israel gefeuert. Der Konflikt droht weiter zu eskalieren.

Tel Aviv.

Israels Luftwaffe hat Ziele im Westen und im Zentrum des Irans angegriffen. Das teilte das israelische Militär in den frühen Morgenstunden auf der Plattform X mit. Weitere Details gab es zunächst nicht. Der iranische Staatssender Irib und die Nachrichtenagentur Irna berichteten, dass in der Hauptstadt Teheran Explosionen zu hören gewesen seien. Wohngebiete innerhalb der Stadt wurden demnach nicht getroffen. Der Angriff folgte auf iranische Raketenangriffe auf Israel am Abend zuvor.

Am späten Sonntagabend hatten Staatsmedien der Islamischen Republik mehrere Raketensalven auf den Erzfeind gemeldet. Laut dem israelischen Militär wurden alle Raketen der ersten Wellen abgefangen. 

Zuvor hatte Israel am Sonntag in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen – trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten Waffenruhe. Die Armee habe in Beirut "Terroristen-Hauptquartiere" als Reaktion auf vorherigen Beschuss Israels durch die Hisbollah angegriffen, teilten Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz mit. 

Die Hisbollah ist der wichtigste nichtstaatliche Verbündete des Irans. Teheran hatte zuvor gewarnt, dass weitere israelische Angriffe auf den Großraum Beirut als neuer Eskalationsschritt in der regionalen Konfrontation gewertet würden.

Israel hatte seit Inkrafttreten einer offiziellen Waffenruhe Mitte April die Angriffe im Raum Beiruts deutlich eingeschränkt. US-Präsident Trump hatte dort auch einen Stopp israelischer Angriffe und ein Ende von Angriffen der Hisbollah auf Israel verkündet. Israel hatte jedoch damit gedroht, diese Gebiete im Falle von Hisbollah-Attacken auf Israel erneut anzugreifen und die Bewohner der Vororte erneut zur Flucht gedrängt. (dpa)

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