Zwei Soldaten der UN-Friedenstruppe bewachen in Goma (Kongo) eine Straße. Bei einem Rebellenangriff wurden im November mindestens 14 Blauhelm-Soldaten getötet. Die Missionen der UN sind nicht nur wegen der Gefahren umstritten.
Zwei Soldaten der UN-Friedenstruppe bewachen in Goma (Kongo) eine Straße. Bei einem Rebellenangriff wurden im November mindestens 14 Blauhelm-Soldaten getötet. Die Missionen der UN sind nicht nur wegen der Gefahren umstritten. Bild: Jerome Delay/dpa
Welt
Was wird 2018 aus den UN-Missionen?

UN-Blauhelmsoldaten sollen Bürgerkriege befrieden und für Stabilität sorgen. Doch die USA wollen deren Budget zusammenstreichen. Bei vielen Einsätzen ist indes kein Ende in Sicht.

"Fettränder" - mit diesem Wort hat Nikki Haley die aus ihrer Sicht ausufernden Kosten für die weltweiten Friedenseinsätze der Vereinten Nationen beschrieben. Die UN-Botschafterin der USA stellte bereits im Sommer klar, dass man beim sogenannten Peacekeeping den Rotstift ansetzen müsse. Über die Feiertage wurde Haley konkret und kündigte eine...
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