Lehrstellenbilanz im Handwerk: Friseurausbildung weniger gefragt

Chemnitz.

Weniger Friseure, dafür mehr Straßenbauer, Zimmerer und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Im Direktionsbezirk Chemnitz haben fast 1900 Schulabgänger einen Ausbildungsvertrag in 101 Handwerksberufen abgeschlossen und damit ungefähr so viele wie im Vorjahr. In den einzelnen Berufsgruppen gab es aber unterschiedliche Entwicklungen, wie die Handwerkskammer am Donnerstag in Chemnitz bekannt gab. Bei den Friseuren verzeichnete die Kammer einen deutlichen Rückgang - statt 146 wie im Vorjahr begannen diesmal nur 113 junge Leute eine Lehre in dem Beruf.

Bei den Straßenbauern hingegen hat sich die Anzahl der neuen Lehrlinge in Südwestsachsen von 13 auf 24 verdoppelt. Für den Handwerksberuf Anlagenmechaniker haben sich mit 107 ein Viertel mehr Schulabgänger entschieden. Bei den Zimmerern sind es 13 Jugendliche mehr (insgesamt 48) als ein Jahr zuvor. Derzeit gibt es noch knapp 540 freie Lehrstellen zwischen Plauen und Freiberg, etwas mehr als zur gleichen Zeit 2017, da waren es 407 Plätze. Die Friseure stehen dabei mit 32 unbesetzten Ausbildungsplätzen an erster Stelle. 157 Betriebe bilden dieses Jahr erstmalig aus. Das sei eine Folge des Fachkräftemangels, hieß es. (jdf)

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