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Nach AMG und Ferrari wagt sich jetzt auch die M GmbH ins elektrische Zeitalter. Allerdings bleibt der erste Akku-Sportler der BMW-Tochter näher am Original und macht deshalb weniger Wind.
Auch die BMW M GmbH wechselt bald ins elektrische Zeitalter und hat jetzt einen Vorboten ihres ersten als solchem geplanten E-Autos enthüllt: Am Rande des 24-Stunden-Rennens in Le Mans haben die Bayern das Tuch vom M Concept Neue Klasse gezogen. Daraus soll ein elektrischer M3 werden, der im kommenden Jahr in Serie geht.
Das Design orientiert sich stark an der jüngst vorgestellten 3er-Limousine der Neuen Klasse und könnte damit deutlich mehr Zustimmung bekommen als jüngst der AMG GT Viertürer und der Luce - den Modellen, mit denen der Mercedes-Ableger und Ferrari gerade ins E-Zeitalter gestartet sind.
Leistung noch genau nicht bekannt, aber satt vorhanden
Technisch hält sich BMW noch bedeckt: Bestätigt sind bis dato nur ein Akku mit mehr als 100 kWh für einen möglichst langen Atem sowie vier Motoren für reichlich Leistung und vor allem für eine feinfühlige Regelung der Fahrdynamik. Die Spekulationen reichen dabei bis zu mehr als 1.000 kW/1.360 PS für die stärkste Variante.
Zwar will auch die M GmbH ihren Beitrag zur Mobilitätswende leisten, hält sich aber genau wie das Mutterhaus alle Optionen offen und will es sich mit den eingefleischten Kraftstoff-Anhängern nicht verscherzen. Der konventionelle M3 mit V8-Motor wird deshalb unverändert weiter gebaut. (dpa)






