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Viele Plätze sind nicht mehr frei im neuen Kader der Chemnitzer Basketballer. Nach „Freie Presse“-Infos ist der zweite Point Guard gefunden. Er kommt vom Überraschungsteam der aktuellen Saison.
Da in der Basketball-Bundesliga und auch anderen Wettbewerben für immer mehr Teams die laufende Saison endet, haben die Vereine nun die Chance, die Fans über bevorstehende Wechsel der Profis zu informieren. Bei den Niners Chemnitz mussten die Anhänger lange auf die erste offizielle Mitteilung warten. Ende vergangener Woche war es dann so weit, als zunächst Mateo Šerić und dann Yohan Coupas als neue Spieler offiziell verkündet wurden. Am Dienstag folgte Jannis von Seckendorff. Für Choupas und von Seckendorff ist es die erste Station in der Bundesliga, Šerić kennt die Messe in Chemnitz bereits als Gegner und schwärmte in einem ersten Statement von der Atmosphäre dort.
Im April mit den Baskets in Chemnitz klar gewonnen
Von einer außergewöhnlichen Stimmung in Chemnitz kann auch ein Mann ein Lied singen, der als weiterer Neuzugang der Niners feststehen soll. Ende April war er nämlich mit den Bamberg Baskets in der Messe zu Gast und erlebte eine lange Spielunterbrechung, weil die Technik ausgefallen war. Nachdem die Anzeigetafel wieder funktionierte, steuerte er zehn Punkte und fünf Assists zum deutlichen 89:62-Sieg seiner Mannschaft in Chemnitz bei. Die Rede ist von Cobe Williams. Der US-amerikanische Pointguard gehörte zu den absoluten Stammspielern der Bamberger und stand in allen Pflichtspielen in der Starting Five. Der 25-Jährige hatte damit auch einen großen Anteil daran, dass die Baskets in dieser Saison das Überraschungsteam der Bundesliga sind.
Nach dem Pokalsieg bis ins Halbfinale der Playoffs
Im Februar konnten die Bamberger im Halbfinale des BBL-Pokals den Topfavoriten vom FC Bayern München mit 103:97 nach Verlängerung schlagen – Williams machte 22 Punkte. Im Finale besiegten die Baskets dann auch noch Alba Berlin und holten sich sensationell den Pokal. Williams glänzte hier mit sieben Assists vor allem als Vorlagengeber. In den Playoffs der Bundesliga hat es das Team des nur 1,83 Meter großen Spielmachers bis ins Halbfinale geschafft. Dort verkürzten die Bamberger gegen Alba Berlin nach zwei verlorenen Spielen am Donnerstag auf 1:2, indem sie mit 81:73 gewannen. Cobe Williams war dort mit 20 Punkten, fünf Assists und sechs Steals bester Mann auf dem Feld. Es folgte am Samstag mit dem 81:67-Sieg der Ausgleich zum 2:2. Am Dienstag war dann aber Schluss für die Baskets, in Berlin gab es im entscheidenden Spiel eine 66:97-Niederlage. Im Finale um die Deutsche Meisterschaft stehen sich nun Alba Berlin und der FC Bayern München gegenüber. Cobe Williams hingegen hat frei bis Anfang August. Dann geht es für ihn wohl in Chemnitz weiter.





