Ex-Bundestrainer Joachim Löw ist kein Fan von 48 Teams bei einer WM. (Archivbild)
Ex-Bundestrainer Joachim Löw ist kein Fan von 48 Teams bei einer WM. (Archivbild) Bild: Sebastian Gollnow/dpa
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Löw sieht WM-Aufstockung skeptisch

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Die Fußball-WM 2026 ist so groß wie noch nie. Doch ist das gut? Ein früherer Bundestrainer hat eine klare Meinung.

Köln.

Weltmeister-Trainer Joachim Löw hält die Aufstockung der Fußball-WM auf 48 Teams für einen Fehler. "Ich bin kein Befürworter von dieser WM. Ich habe immer gesagt, ich fand den Modus mit 32 Mannschaften gut", sagte Löw in der Interviewreihe "WM-Fieber: Monica Lierhaus und die Bundestrainer" bei RTL. "Am Ende kommen zwei Mannschaften aus einer Gruppe weiter. Das ist schon mal ein Kampf innerhalb dieser Gruppenphase."

Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko nehmen erstmals 48 Länder teil. Für Löw sind dies zu viele. Bei allem Respekt für kleinere Nationen, "die auch mal gerne bei einer WM teilnehmen wollen, aber für mich ist es ein bisschen zu sehr aufgeblasen", sagte der 66-Jährige, der 2014 mit Deutschland in Brasilien den Titel geholt hatte.

Dadurch, dass auch acht Gruppendritte weiterkommen, sei die Vorrunde nicht mehr so interessant. "Also von daher bin ich eher ein Befürworter von ein bisschen Verknappung und die Qualität hochhalten", sagte Löw. (dpa)

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