Der FC Erzgebirge Aue war in der vergangenen Saison eine lebhafte Mannschaft. Sie durchlebte Höhen und Tiefen.
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Auf und ab. Auf und ab – und konstant dem Tabellenkeller entgegen: die Tabellenfahrt des FCE in der abgelaufenen Saison.
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Note 1,5. Der 37 Jahre alte Routinier war auch in dieser Spielzeit eine sichere Bank im Team des FC Erzgebirge. Immer wieder vereitelte er mit Glanztaten die Torchancen des Gegners. Immer wieder verhinderte er Schlimmeres. Patzer waren über die Saison hinweg Fehlanzeige. Dass er so oft ins Netz hinter sich greifen musste, lag nicht an ihm, sondern viel mehr an der Nicht-Arbeit der Defensive.
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Note 3,5.Zu Saisonbeginn hatte er jeden, der den FCE verfolgt, überrascht. Er kam aus der Oberliga und gewann in der Vorbereitung die Poleposition in der Rechtsverteidigung. Er überzeugte, musste im Verlauf der Spielzeit aber seinen Stammplatz abgeben. Wenn er spielte, warf er sich mit allem, das er hat, hinein. Mit 19, respektive nun 20 Jahren hat er bewiesen, dass er viel Potenzial – aber auch noch einiges zu lernen hat.
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Note 3,5.Er hatte zunächst überraschend auf der Bank Platz nehmen müssen, da Burghardt ablieferte. Dann kämpfte er sich ins Team und sammelte eine Torbeteiligung nach der anderen – letztlich waren es acht an der Zahl. In der Defensive leistete sich der Österreicher aber immer wieder mal einen Bock. Gegen Ende der Spielzeit verlor er deshalb seinen Platz in der Startelf. Fallmann war etwas aus der Form geraten. Unterm Strich war es eine solide erste Saison. Aber: stark angefangen, stark nachgelassen.
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Note 3,5.Schwankend war auch die Saison von Anthony Barylla. Sehr gut hatte er als Innenverteidiger angefangen, dann allerdings auch immer wieder einige Fehler in seinem Spiel gehabt. Zwischenzeitlich musste er deshalb von der Bank aus zuschauen. Unter Härtel wurde er schließlich wieder stärker, kam in der Dreier-, respektive Fünferkette besser zurecht. An die gute Vorsaison konnte er aber nie anknüpfen.
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Note 3,5.Neben Barylla bildete er im Vorjahr ein sehr starkes Duo in der Abwehr. Beide verteidigten resolut. In dieser Spielzeit aber war dies nicht der Fall. Niko Vukancic hatte viel Pech, war oft verletzt und hat deshalb nur 13-mal auf dem Platz gestanden. Wenn er spielte, kam er nicht an sein Maximum heran – auch weil er wohl nie richtig fit war.
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Note 2,5.Warum Pavel Dotchev ihn so selten hat zum Einsatz kommen lassen, ist nach wie vor schleierhaft und bleibt womöglich ein Geheimnis des Ex-Aue-Trainers. Fakt ist: Er hat sich nie darüber beschwert, hat stets Vollgas gegeben und ruhig auf seine Chance gewartet. Als er sie bekam, hat er sie genutzt. Vielleicht war er nicht jedes Spiel fehlerlos, aber stets mit vollem Einsatz dabei. Er war robust, zweikampfstark – er tat das, was ein Verteidiger tun muss: verteidigen. Und das souverän.
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Note 2,5.Neben Steffen Nkansah war er ein Lichtblick in der Defensive. Beide waren zu Saisonbeginn nicht immer gesetzt, ganz im Gegenteil. Beide aber waren schon zum Ende der Hinrunde die besten, stabilsten Verteidiger in der Veilchen-Elf. Das haben sie auch bis zum Schluss so durchgezogen.
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Note 3,0.Er ist ein guter Kerl. Einer, der nur Fußball spielen und möglichst viel Spielzeit erhalten möchte. Einer, der mit gerade einmal 20 – zu Beginn der Saison 19 – Jahren, in der Startelf stand und seinen Mitspielern zeigte, wie man clever Bälle erobern kann, ohne direkt Zweikämpfe führen zu müssen. Einer, der Spielintelligenz besitzt und mit dem Ball sehr gut umgehen kann. Er ist aber auch einer, der in der Hinserie seinen Platz in der Startelf verlor und auch nicht wieder erobern konnte.
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Note 3,0.Auch er war nicht immer fehlerlos, aber er war stets bemüht. Das ist gar nicht negativ zu verstehen, ganz im Gegenteil: Als es überhaupt nicht lief im Team, ging er mit Arbeit, Herz und Leidenschaft voran. Er ackerte für die Mannschaft und den Verein – ein Kampfgeist, den andere haben vermissen lassen.
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Note 3,0.Er war einer der besten, wenn nicht sogar der beste Spieler des FCE in der Hinrunde. Defensiv gewann er die Zweikämpfe und eroberte die Bälle. Offensiv erzielte er einige Tore und bereitete weitere Treffer vor. Nach dem Jahreswechsel und einer guten Vorbereitung auf die Rückserie war nicht mehr viel von ihm zu sehen. Sein im Winter noch geplatzter Abgang zu 1860 hatte offenbar Auswirkungen.
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Note 4,0.Der FC Erzgebirge hatte Fabisch vor der Saison verpflichtet, nachdem er den Mittelfeldspieler bereits eine längere Zeit beobachtet hatte. Doch in Aue kam Fabisch zunächst gar nicht zum Zuge. Über die Rolle des Dauerreservisten kam der 23 Jahre alte Fußballer erst hinaus, als Jens Härtel die Spieler ausgingen. Seine Leistungen waren sehr schwankend.
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Note 3,0.Im Vorjahr wurde er von den Fans zum Spieler der Saison gewählt. Auch in dieser Spielzeit war er wieder einer der auffälligsten Veilchen-Akteure, erneut einer der laufstärksten der 3. Liga. Ihm gelang es aber nicht, mit seinen Leistungen an die des Vorjahres anzuknüpfen. Er spielte souverän, trat offensiv mit Toren und Assists weniger in Aktion als möglich.
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Note 2,5.Ein Leihgeschäft, das sich für beide – sowohl für Verein als auch Spieler – total ausgezahlt hat. Loune war der Abräumer im Mittelfeld, auf den sich der FCE verlassen konnte. Zwar leistete er sich gegen Hansa Rostock einen Platzverweis und auch privat einen Fehler. Aber abgesehen davon war er für die Auer unersetzlich. Er ist nicht nur als Zweikämpfer, sondern auch als torgefährlicher Spieler aufgefallen.
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Note 2,5.Es war seine unbestritten mit Abstand beste Saison im Erzgebirge, zugleich seine letzte. Mit insgesamt acht Torbeteiligungen war er einer der gefährlichsten Akteure in der Auer Mannschaft. Und das, obwohl er anfangs nur als Joker zum Einsatz kam. Fakt ist: In dieser Saison war er einer der wenigen Lichtblicke bei den Veilchen.
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Note 2,0.Seine erste Saison im Profifußball kann sich wirklich sehen lassen. Er war einer der besten, wenn nicht gar der beste Auer Spieler der Saison. Mit zehn Scorerpunkten hat der dribbelstarke 22-Jährige zahlreiche Clubs auf sich aufmerksam gemacht.
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Note 4,0.Er hat alles, was es braucht, um ein guter Drittligafußballer zu sein. Er ist technisch versiert, kann Bälle festmachen, doch abrufen tut er dies zu selten. Er ist ein Führungsspieler, aber insbesondere im Endspurt ließ er das vermissen. Hin und wieder wirkte er lustlos.
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Note 3,0.Mit 13 Torbeteiligungen war er der zweitbeste Scorer der Veilchen. Er war extrem wichtig für das Team, allerdings fehlte er immer wieder krankheits- oder verletzungsbedingt. In einigen Spielen ging er als Matchwinner hervor, fehlerlos aber war er nicht.
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Note 1,5.Bis zu seiner schwerwiegenden und langwierigen Verletzung war er die Lebensversicherung der Veilchen. Mit elf Toren und sieben Vorlagen ist er für die Auer nicht zu ersetzen. Bär ist eben nicht nur ein Torjäger bzw. Stürmer, sondern auch ein harter Arbeiter.
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