Über Wurzeln zu hohen Zielen

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Für den gastgebenden ATSV Gebirge/Gelobtland brachte der Wurzellauf viele Siege mit sich. Zwei der Gewinner haben demnächst Großes vor.

Gelobtland.

Fast 250 Sportler hat der 5. Wurzellauf des ATSV Gebirge/Gelobtland an den Start gelockt. "Unter anderem waren der SSV Geyer, Pulsschlag Neuhausen, der Einsiedler und der Niedersedlitzer Skiverein sowie der TSV Olbernhau vertreten. Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden", bilanziert Gesamtleiter Uwe Albrecht, der auch Einzelstarter aus Pirna und Dresden am Rätzteich begrüßen konnte.

Vor allem im Nachwuchsbereich - die jüngsten Starter waren gerade mal drei Jahre alt - gab es große Starterfelder mit bis zu 15 Teilnehmern pro Altersklasse. Die schnellsten Mädchen auf der kurzen Distanz (1,1 km) und über 2,5 Kilometer stellte der ATSV mit Lea Schmieder und Jolina Berthold. Es waren zwei von 16 Altersklassen-Siegen der Gastgeber. Doch auch die Vertreter des TSV 1872 Pobershau konnten überzeugen - vor allem die Geschwister Jocy und Philipp Ehrig, die ihre U-10- und U-13-Läufe mit großem Vorsprung gewannen.

Im 5-Kilometer-Lauf war U-18-Starter Jonas Müller wieder einmal nicht zu schlagen, der in 20:59 Minuten einen weiteren Sieg für die Gastgeber feierte. In der U 15 gewann der Oberwiesenthaler Fin Hoffmann das spannende Duell gegen Matthäus Hengst (ATSV) knapp. Letzterer meinte im Ziel: "Es war ganz schön hart, über die vielen Wurzeln zu laufen. Leider konnte ich am Ende nicht mehr zulegen, Fin war zu stark." Beide Konkurrenten kennen sich von der Sportschule am Fichtelberg, wo jetzt gerade das Skirollern im Vordergrund stehe.

Als schnellste Frau brachte wieder einmal Carmen Wolf die fünf Kilometer hinter sich. In 26:45 Minuten ließ die für den ATSV startende Wolkensteinerin auch viele jüngere Kontrahentinnen hinter sich. "Vor dem Start hatte ich noch leichte Fußbeschwerden, die ich beim Lauf aber nicht mehr spürte", sagt die W-41-Starterin, die hohe Ziele verfolgt: "Vielleicht wage ich mich nächstes Jahr an einen Iron-Man-Triathlon heran, dieses Jahr habe ich auf Mallorca schon die Halbdistanz geschafft, es war ein tolles Erlebnis."

Auf der Königsdistanz (10 km) sicherte sich Oliver Uhlig Platz 1. Für die vier anspruchsvollen Runden benötigte der M-46-Starter des ATSV lediglich 47:45 Minuten. Auch er hat Großes vor: "Im November stehen die Deutschen Polizeimeisterschaften im Cross in Potsdam an. Das alles dient der Vorbereitung auf den Höhepunkt im kommenden Winter, die Senioren-Weltmeisterschaft Anfang März in Seefeld." (hre)

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