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Ex-Pausaer nimmt Anlauf auf höchste Kampfklasse

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Ringen: Erstligist Germania Markneukirchen stellt zum Knoblauchfest zwei weitere Zugänge vor

Markneukirchen.

Beim Knoblauchfest am vergangenen Samstag war es soweit: Der Mannschaftsleiter des AV Germania Markneukirchen, Jörg Guttmann, stellte das Team für die neue Saison 2022/23 vor, das in der kommenden Meisterschaftsrunde der neu strukturierten 1. Bundesliga kämpfen wird.

Der Kader um die beiden Trainer André Backhaus und Andy Schubert ist so groß wie noch nie. "Es gibt aktuell einige Unklarheiten, ob unsere russischen Verstärkungen Visa erhalten -und ob sie auch einreisen dürfen", ist Guttmann nunmehr auf alle Widrigkeiten eingestellt.

Und er hatte noch zwei Zugänge parat, die den ohnehin breiten Bereich der Ringer mit deutschem Pass weiter verstärken. So kommt Ilja Matuhin neu ins Team, der für die Gewichtsklasse 97 Kilogramm/Freistil vorgesehen ist. Vor allem in den Altersklassen der Jugend und Junioren war der aus Luckenwalde kommende Freistilspezialist auf nationalen und internationalen Matten überaus erfolgreich und sucht nun Anschluss im Männerbereich. Matuhin kommt auf Empfehlung von Schwergewichtler Franz Richter nach Markneukirchen. Beide trainierten zusammen am Bundesstützpunkt Frankfurt/Oder. Richter wechselte vor einigen Wochen an den Olympiastützpunkt Heidelberg, Matuhin trainiert wieder verstärkt in Luckenwalde, wo er in die Fußstapfen seines Bruders Nick treten will, den es inzwischen nach Freiburg zog.

Nächster Zugang ist Magomed Dadaev. Er kämpfte in den vergangenen Jahren in der Regionalliga erfolgreich für die WKG Pausa/Plauen. "Er war dort ein Sieggarant und will sich nun in der höchsten Kampfklasse ausprobieren", so Guttmann. "Dadaev kam von selbst auf uns zu." Dieser fällt nicht mehr ins Ausländerkontingent, wird damit wie ein deutscher Ringer betrachtet. "Er hat das Zeug, in die Gewichtsklassen 71 und 75 Kilogramm im freien Stil hineinzuwachsen und sieht die Kämpfe in der 1. Bundesliga als große Chance", freut sich Guttmann auf den Neuen. (rjö)