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Lengenfelder hoffen auf positiven Jahresabschluss

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Während der VfB in der Handball-Bezirksliga gegen Mittweida nochmals alles auf eine Karte setzen will, muss Rodewisch eine Etage tiefer gegen einen unbequemen Gegner ran.

Lengenfeld/Rodewisch.

Der VfB Lengenfeld will seinen Jahresabschluss in der Handball-Bezirksliga zu einem positiven machen. Denn obwohl es am Sonntag, 15 Uhr, sicher nicht leicht wird, wenn man mit Fortschritt Mittweida den Tabellendritten empfängt, gibt das Team nicht auf. "Natürlich hat Mittweida zur Zeit einen beachtlichen Lauf, was uns selbst ein wenig überrascht, weil wir die Gruppe kennen. Sie machen ihr Zeug richtig gut und sind der klare Favorit der Partie", schätzt VfB-Angreifer Patrick Rink den kommenden Gegner ein - weiß aber auch, dass manchmal alles anders kommen kann. "Wieso sollte uns nicht noch einmal so ein Erfolg gelingen wie gegen Hohenstein-Ernstthal? Die kamen auch als Dritter zu uns. Wir werden alles reinhauen, damit es gut geht."

Und dass im Sport manchmal ganz eigene Gesetze gelten, zeigte auch die 25:34-Niederlage bei der BSG Wismut Aue vergangene Woche. Was wäre gewesen, wenn der VfB (aktuell Platz 11) mit voller Kapelle angereist wäre? Denn während Aue mit Bestbesetzung aufwartete, improvisierte Lengenfeld gleich auf fünf Positionen. Somit gestaltete sich das Keller-Duell gegen den bis dahin Zehnten schwerer als gedacht und wichtige Punkte gingen verloren.

Nachdem am Anfang noch beide Teams gleichauf waren, gelang es den Erzgebirgern kurz vor Ende der ersten Halbzeit davonzuziehen, sodass es mit einem 14:18-Rückstand in die Pause ging. Und auch danach verwalteten die Hausherren das Ergebnis bis zum Schluss.

"Was nimmt man mit? Klar, wir waren nicht vollzählig, aber vielleicht sind das auch nur Ausreden. Am Ende stehen null Punkte, das ist nicht zufriedenstellend, aber wir haben bis zuletzt nicht aufgegeben und vor allem über die Außenpositionen sehr erfolgreich gespielt, das muss man positiv hervorheben", schließt Rink ab.

Die Niederlage der Rodewischer Handballwölfe fiel in der Bezirksklasse ebenfalls deutlich aus, da Tabellenführer HC Einheit Plauen II seine Gäste mit 30:22 (14:12) nach Hause schickte. Das Vorhaben, an die gute Leistung des Heimsiegs gegen Werdau anzuknüpfen, gelang nur eine Halbzeit. Mit dem Schockmoment der schweren Verletzung von Rückraumspieler Sandro Zuber und wegen fehlender Alternativen im Rückraum hatte man im zweiten Durchgang nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Zum letzten Spiel der Hinrunde und des Jahres empfangen die Wölfe am Samstag um 16 Uhr den HC Annaberg-Buchholz in der Göltzschtalhalle. Gegen diesen spielstarken und unbequemen Gegner sah man in den vergangenen Jahren meist kein Land. Und auch wenn die Gäste keinen guten Saisonstart erwischten, bewiesen sie mit dem Heimsieg gegen Beierfeld ihr Potenzial. In Rodewisch hofft man, die Ausfälle bestmöglich kompensieren zu können.

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