Eispiraten: Der fünfte Offensiv-Stammspieler bleibt im Sahnpark

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Scott Feser hat seinen Vertrag beim Eishockey-Zweitligisten in Crimmitschau verlängert. Eine Entscheidung, die die Verantwortlichen in eine optimale Position bringt: Sie können nun die fehlenden Puzzleteile für das Team in Nordamerika oder Skandinavien suchen.

Crimmitschau.

Nach Patrick Pohl, Mathieu Lemay, Filip Reisnecker und Timo Gams hat auch Scott Feser seinen Vertrag beim Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau verlängert. Der Deutsch-Kanadier ist damit der fünfte Offensiv-Stammspieler, der aus dem erfolgreichen Team der Saison 2021/22 im Kunsteisstadion im Sahnpark bleibt. Damit ist ein solides Gerüst für den Aufbau der neuen Mannschaft vorhanden.

"Ich habe meine Zeit in der letzten Saison in Crimmitschau sehr genossen. Die Fans sind toll und ich bin sehr froh, weiterhin ein Eispirat zu sein", wird Scott Feser in einer Eispiraten-Pressemitteilung zitiert. Dort heißt es weiter: "Nach meinem ersten Jahr im Profieishockey und in Europa möchte ich einen weiteren Schritt als Spieler machen. Der Club hat sich große Ziele gesteckt. Unser Ziel ist es, wieder unter die Top-6 zu kommen und ich möchte einen großen Teil dazu beitragen".

Der Angreifer, der erstmals in Europa Eishockey spielte, kam in der abgelaufenen Serie auf 19 Treffer und 16 Vorlagen. Er trug lange Zeit den Goldhelm, welcher den internen Topscorer jedes Teams schmückt. Eispiraten-Gesellschafter Ronny Bauer: "Ein wichtiger Baustein bleibt an Bord. Mit Scott konnten wir einen absoluten Sportsmann auf und neben dem Eis weiter an die Eispiraten binden und freuen uns mit ihm gemeinsam auf seine zweite Saison als Profi."

Was fehlt noch für die Offensive? Viele Anhänger rechnen damit, dass Eispiraten-Urgestein André Schietzold mit einem neuen Vertrag für die guten Leistungen in der letzten Saison belohnt wird. Zudem können noch zwei Kontingentstellen im Sturm besetzt werden, im Optimalfall mit einem Center und einem Mann für den Flügel. Ein Vorteil: Da Trainer Marian Bazany und Gesellschafter Ronny Bauer nun das (vorhandene) Personal kennen, können sie die dazu noch fehlenden Puzzleteile auf dem (weitaus größeren) Markt an ausländischen Profis suchen.

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