Zufrieden im Formel-1-Mittelfeld: Audi-Vorstandschef Gernot Döllner. (Archivbild)
Zufrieden im Formel-1-Mittelfeld: Audi-Vorstandschef Gernot Döllner. (Archivbild) Bild: Daniel Karmann/dpa
Formel 1
Das sagt der Audi-Chef zum holprigen Formel-1-Einstand

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Noch läuft die Formel-1-Debütsaison von Audi höchstens mittelmäßig. Was der Konzernboss vor dem Europa-Auftakt in Monaco dazu sagt.

Monte-Carlo.

Trotz des holprigen Starts von Audi in die Formel-1-Debütsaison sieht Vorstandschef Gernot Döllner das Team voll im Plan. Die Erwartungen des Konzerns für den Einstieg in die Rennserie seien "absolut erfüllt", versicherte der 57-Jährige bei einer Medienrunde vor dem Beginn der Europa-Saison in Monte-Carlo am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky). "Wir sind sehr zufrieden, wo wir auf unserer Position im Mittelfeld sind", fügte Döllner hinzu.

Nur beim Saisonauftakt in Australien fuhr Audi dank Platz neun des Brasilianers Gabriel Bortoleto in die WM-Punkte. Routinier Nico Hülkenberg steht nach fünf Saisonläufen noch ohne Zähler da. "Wir sind bescheiden und absolut realistisch, auch im Vergleich zu anderen Wettbewerbern, die Jahre brauchten, um nach vorn zu kommen", erklärte Döllner.

Teamchef-Rücktritt? Hatte "gar keinen Einfluss" 

Audi hatte für den Platz in der Formel 1 das Schweizer Sauber-Team übernommen und baut jetzt auch die Motoren für die Autos selbst. Kurz nach dem Saisonstart überraschte der plötzliche Rücktritt von Teamchef Jonathan Wheatley den Rennstall. Dies habe jedoch "kaum oder sogar gar keinen Einfluss" auf die gute Stimmung im Team gehabt, beteuerte Döllner. 

"Wir waren vorbereitet. Die neue Teamstruktur funktioniert exzellent", sagte der Audi-Boss. Kernaufgaben von Wheatley hat Audi-Projektleiter Mattia Binotto übernommen. Der Schotte Allan McNish wurde Ende April zum Renndirektor befördert. "Bei uns läuft alles professionell und stabil", stellte Döllner fest. (dpa)

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