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Bei der Fußball-WM werden durch die Zeitverschiebung einige Spiele in Deutschland mitten in der Nacht oder am ganz frühen Morgen im Fernsehen zu sehen sein. Wie Fans damit umgehen.
Die aus deutscher Sicht sehr späten Anstoßzeiten einiger WM-Partien sind für viele Fußballfans hierzulande ein Grund, die Spiele nicht zu sehen. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Lieferplattform Wolt gaben 41 Prozent der Befragten an, dass es unwahrscheinlich (16 Prozent) oder sehr unwahrscheinlich (25 Prozent) sei, dass sie für WM-Spiele in Randzeiten länger wachbleiben oder früher aufstehen. 37 Prozent wollen grundsätzlich aber auch solche Spiele verfolgen.
Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko werden einige Spiele wegen der Zeitverschiebung in Deutschland zu ungewöhnlichen Zeiten zu sehen sein, beispielsweise um 0 Uhr, 3 Uhr oder sogar 6 Uhr. Die Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft werden allerdings schon um 19 Uhr (gegen Curacao) und zweimal um 22 Uhr (gegen die Elfenbeinküste und Ecuador) angestoßen.
Fans schauen WM-Spiele am liebsten mit Freunden oder der Familie
Wenn die Fußballfans sich für einen WM-Fernsehabend entscheiden, verbringen sie den der Umfrage zufolge am liebsten mit Freunden oder der Familie (63 Prozent). 44 Prozent schauen die Partien aber auch gerne allein, um sich besser auf das Spiel konzentrieren zu können.
Die WM in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Am 14. Juni startet die deutsche Nationalmannschaft gegen Außenseiter Curacao ins Turnier. Das Finale findet am 19. Juli in East Rutherford (New Jersey) statt.
Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Wolt vom 8. bis 10. April 2026 insgesamt 2.096 Menschen in Deutschland, die grundsätzlich Fußballspiele verfolgen. (dpa)





