So kommentieren Kandidaten das Ergebnis der Kommunalwahlen in der Region.
Muldenhammer
Thomas Gütter (Freie Wähler - 732 Stimmen): Ich bin von dem Ergebnis angenehm überrascht. Wir sind als Freie Wähler froh, dass wir erneut ein solch großes Vertrauen von den Einwohnern erhalten haben.
Philipp Sandner (CDU – 397 Stimmen), im Februar BM-Kandidat: Ich freue mich, dass ich mich nun in der Gemeindepolitik einbringen kann.
Falk Schädlich (Vereint für Muldenhammer – 179 Stimmen): Wir haben nur knapp ein drittes Mandat verpasst, freuen uns aber sehr, dass wird es auf Anhieb in den Gemeinderat geschafft haben.
Schöneck
Sven Baumann (CDU-Fraktionsvorsitzender): Wir sind wieder stärkste Kraft im Stadtrat, das ist erst einmal gut. Es war zu erwarten gewesen, dass der Stadtrat nun breiter aufgestellt sein wird. Ich denke, in der Konstellation wird es möglich sein, Mehrheiten für neue Vorhaben zu finden.
Sven Lorenz (Freie Wähler): Dass wir mit sieben Kandidaten nicht das Ergebnis von 2019 wiederholen können, war schon vor der Wahl klar gewesen. Die über 1500 Stimmen, die wir erhalten haben, sind auch eine Bestätigung für die bisherige Arbeit im Stadtrat.
Hans-Dieter Kersten (AfD) ist mit 594 Stimmen erneut Stimmenkönig in Schöneck: Da kann ich ja in den vergangenen Jahren nicht alles falsch gemacht haben. Ein Problem, dass meiner Meinung nach viele Schönecker aufstößt, ist die DLT, die der Stadt wie ein Klotz am Bein hängt, und für die bisher keine Lösung gefunden wurde.
Klingenthal
André Karbstein (CDU): Das Ergebnis ist eigentlich nicht zu begreifen. Es ist ein Schlag ins Gesicht des alten Stadtrates.
Carsten Förster (Pro Klingenthal): Wir sind zum ersten Mal mit der CDU stärkste Kraft. Die Entscheidung der Wähler muss man akzeptieren.
Danilo Kaune (AfD): Ich hatte mir einiges ausgerechnet, aber das Ergebnis von 2720 Stimmen hat mich völlig überrascht. Es ist auch ein Ausdruck für die Unzufriedenheit, die in der Stadt herrscht. Ich möchte im Stadtrat mit allen vernünftig zusammenarbeiten.
Jeremy Ziron (FDP): Trotz aktuell schwieriger Großwetterlage ist es unserer Klingenthaler FDP-Liste gelungen, 7 Prozent und damit einen Sitz im Stadtrat zu erringen. Ich trete das Mandat mit Demut an und versuche etwas zu verändern. Es muss gelingen, Probleme zu lösen und Klingenthal eine Perspektive für das kommende Jahrzehnt zu geben. Nur so können wir der Mitte der Gesellschaft wieder eine politische Heimat geben.
Bad Brambach
Heike Sauer (Dorfgemeinschaft Schönberg): Geschafft, ohne finanzielle Wahlwerbung durch eine Partei und ohne Wahlsprüche. 9,4 Prozent und das beim ersten Mal! Überzeugt mit meiner Arbeit. Ich freue mich sehr und bin stolz.
Torsten Schnurre (Amtsverweser/FDP): Ich hatte gehofft, dass wir als FDP stärker davon profitieren, dass die Freien Wähler Bad Brambach nicht mehr antraten.
Oelsnitz
Björn Fläschendräger (FOB): Unsere FOB erzielte ein fantastisches Ergebnis und konnte in Oelsnitz 30,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Damit kommt unsere Fraktion als nun stärkste Kraft auf sieben Sitze im neuen Stadtrat. Auch die Zusammensetzung unserer neuen Fraktion ist aus meiner Sicht vielversprechend. Mit Ulrich Mahn, René Buze, Tony Goldstein, Torsten Eddy Pinkes sowie meiner Person haben wir fünf zum Teil sehr erfahrene Stadträte im Team. Mit Romy Jasinski und Peter Plaumann kommen zwei neue und engagierte Räte hinzu. Mit dieser gesunden Mischung aus Erfahrung und frischem Wind werden wir mit Sicherheit gute Ergebnisse für unsere Stadt erzielen können.
Persönlich möchte ich mich bei allen für das tolle Einzelergebnis von 1033 Stimmen bedanken, welches das drittbeste aller gewählten Oelsnitzer Stadträte darstellt. Dies ist für mich ein klarer Indikator dafür, dass die Oelsnitzer meine kommunalpolitische Arbeit der letzten 10 Jahre schätzen und honorieren.
Andreas Schlottbeck (CDU - 479 Stimmen): Es war für mich selbst eine Überraschung, aus dem Stand heraus so viele Stimmen bekommen zu haben. Es ist ein großer Vertrauensvorschuss, den ich mit Respekt und Demut entgegennehme.
Waltraud Klarner (Linke): Erschrocken, ein bisschen enttäuscht und froh, dass ich wieder drin bin - das ist mein Kommentar zum Wahlausgang. Enttäuscht vor allem, dass es Klaus Schumann nicht geschafft hat. Das hat er nicht verdient.
Bad Elster
Detlef Schlott (Unabhängige Bürgerschaft, 980 Stimmen, Stimmenkönig): Wir wollten als UB wieder stärkste Kraft werden. Das haben wir geschafft. Insgesamt ist Bad Elster gut aufgestellt für die nächsten fünf Jahre, mit dem Ergebnis können wir arbeiten. Was den Ausgang der Europawahl insgesamt angeht: Das macht mir Angst.






