Volkssolidarität in Feierlaune

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Der Sozialverband hat in Reichenbach verdiente Senioren geehrt. Ältere Menschen bleiben ein wichtiges Aufgabengebiet. Doch der Geschäftsführer will mehr.

Reichenbach.

Johanna Gruschwitz steht dafür, woher die Volkssolidarität kommt und was sie groß gemacht hat. 1926 geboren, hatte sie 1945 in Netzschkau viel für ihre Mitmenschen getan und bis zum vergangenen Jahr ihre Ortsgruppe in Reichenbach geleitet. Dafür wurde sie am gestrigen Mittwoch in der Gaststätte "Altdeutsche Landschänke" von Steffen Lemme geehrt, dem Landesgeschäftsführer der Volkssolidarität.

Der Geschäftsführer des Ortsverbands Reichenbach, Olaf Schwarzenberger, ehrte an diesem Tag ebenfalls zahlreiche Senioren für ihr ehrenamtliches Engagement. Denn auf den Tag genau vor genau 65 Jahren wurde in Reichenbach der erste Seniorenklub der Volkssolidarität in der DDR eröffnet. "Senioren bleiben ein wichtiges Betätigungsfeld für uns", versicherte Schwarzenberger. Pflegeheime, betreutes Wohnen und weitere Angebote für ältere Menschen zeugen davon. "Wir sind aber kein reiner Seniorenverein", sagte Schwarzenberger schmunzelnd. "Auch wenn uns manche so wahrnehmen." Nach der Wende habe man sich auch am anderen Ende der Alterspyramide engagiert und sei jetzt Träger zahlreicher Kindertagesstätten. Schwarzenberger ist aber überzeugt: Die Volkssoli kann noch mehr. "Wir wollen in den nächsten Jahren verstärkt Angebote für Familien schaffen, beispielsweise Beratungsstellen", kündigt er an.

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