Einen Produktrückruf hat die Fleischerei Oertel mit Sitz in Kauern (Landkreis Greiz) am Freitagabend veröffentlicht.
Einen Produktrückruf hat die Fleischerei Oertel mit Sitz in Kauern (Landkreis Greiz) am Freitagabend veröffentlicht. Bild: Rolf Vennenbernd/dpa/Illustration
Werdau
Listerien-Gefahr: Thüringer Fleischerei mit Filiale in Langenbernsdorf ruft Kümmel- und Knoblauchbratwurst zurück

Betroffen sind Produkte, die zwischen dem 4. und 14. November in den Verkaufsstellen des Unternehmens angeboten wurden. Wer nun ärztlichen Rat einholen sollte.

Langenbernsdorf.

Die Fleischerei Oertel mit Sitz in Kauern bei Gera, die auch eine Verkaufsstelle in Langenbernsdorf betreibt, hat am Freitagabend einen Produktrückruf veröffentlicht. Betroffen sind die Kümmelbratwurst und Knoblauchbratwurst im Ring mit silbernem Verschlussclip, welche zwischen dem 4. und dem 14. November in den Filialen des Unternehmens verkauft worden sind.

Die Produkte könnten Bakterien vom Typ Listeria monocytogenes enthalten, die eine Listerien-Erkrankung verursachen können. Diese äußert sich innerhalb von 14 Tagen nach einer Infektion mit Durchfall und Fieber. „Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden“, so eine Unternehmenssprecherin. Personen, die diese Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Schwangere sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und beraten lassen.

Kunden, welche die entsprechenden Produkte gekauft haben, können diese ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben. (tka)

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