Das Ende der Hammerlinde

Ein Wahrzeichen am "Frohnauer Hammer" ist seit Montag Geschichte: Die etwa 300 Jahre alte Hammerlinde, die neben dem Technischen Museum stand, wurde von Mitarbeitern einer Spezialfirma abgetragen. Bereits 2017 war festgestellt worden, dass der Baum vom gefährlichen Brandkrustenpilz befallen war. Schon damals hieß es, er sei nicht mehr in der Lage, sich zu regenerieren. Ihm wurden nur noch wenige Jahre gegeben. 2018 folgte eine weitere schlechte Nachricht: Laut dem Annaberg-Buchholzer Stadtsprecher Matthias Förster ergab eine Begutachtung, dass die Hammerlinde unter einem weiteren Pilz litt und neue Schäden aufwies. Daher war aus Sicht der Stadt Gefahr in Verzug, im Ernstfall hätten der große Baum oder Teile davon aufs Museum oder die davor gelegene viel befahrene Straße fallen können. Nun wird geprüft, wie ein Teil des Holzes noch sinnstiftend genutzt werden kann. Eventuell wächst später an anderer Stelle auch eine neue Hammerlinde aus einem nicht vom Pilz befallenen Trieb heran. (aho)

 

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